Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Baerbock: Brauchen glaubwürdige Abschreckung gegenüber Russland

Berlin (epd). Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat eine glaubwürdige Abschreckungspolitik gegenüber Russland gefordert. „Heute Außenpolitik zu machen bedeutet zu erkennen: das Prinzip Hoffnung wird uns vor Putins Russland nicht schützen“, schreibt Baerbock in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“.

Armeechef im Sudan entkommt Anschlag

Seit mehr als einem Jahr dauert der Krieg im Sudan an. Nun ist Armeechef al-Burhan nur knapp einem Drohnenangriff entkommen. Kurz zuvor nannte die Armee Bedingungen für die Teilnahme an Friedensgesprächen.

Dialog unmöglich: Stummes Gedenken an Hamas-Opfer gestört

Ein Benefizkonzert für die Not leidenden Menschen in Gaza sollte es werden - doch die angekündigten Redner sorgten schon vorab für Kritik. Einseitig pro-palästinensisch sei die Veranstaltung in der evangelischen Sendlinger Himmelfahrtskirche.

Amnesty dringt auf Untersuchung von Landminen-Einsatz in der Ukraine

Berlin (epd). Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International dringt auf eine Untersuchung des Einsatzes und Verbleibs von Antipersonenminen in der Ukraine. Die russischen Streitkräfte hätten aktuell und ehemals besetzte Gebiete des Landes damit übersät, teilte die Organisation am Freitag in Berlin mit.

Amnesty fordert Waffenembargo für ganz Sudan

Frankfurt a.M./Khartum (epd). Waffen aus dem Ausland verschärfen laut Amnesty International den Krieg im Sudan. Beide Konfliktparteien setzten aus verschiedenen Ländern importierte Rüstungsgüter im Kampf ein, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in Berlin.

Vereinte Nationen: Fast ein Zehntel der Menschheit hungert

Rio de Janeiro, Genf (epd). Der weltweite Hunger verharrt laut den Vereinten Nationen auf einem verheerend hohen Niveau und bedroht das Leben vieler Menschen. Im Jahr 2023 seien knapp ein Zehntel (rund 9,1 Prozent) der Weltbevölkerung oder 733 Millionen Menschen von Hunger betroffen gewesen, teilten die UN am Mittwoch in Rio de Janeiro mit.