Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Welthungerhilfe fordert besseren Zugang zum Gaza-Streifen

Bonn, Berlin (epd). Die Deutsche Welthungerhilfe kritisiert die schwierigen Bedingungen im Gaza-Streifen. „Es gibt derzeit kaum ein Krisengebiet, in dem es so schwierig ist, humanitäre Hilfe zu leisten“, sagte der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, am Donnerstag in Bonn.

Unicef: Mehr als 189.000 Kinder in Gaza gegen Polio geimpft

Köln, Amman (epd). Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat eine positive Bilanz der ersten Phase der Polio-Impfkampagne im Gaza-Streifen gezogen. Vom 1. bis zum 3. September seien mehr als 189.000 Kinder im zentralen Teil des Gaza-Streifens gegen Polio geimpft worden, teilte die Unicef-Regionaldirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Adele Khodr, am Mittwoch in Jordaniens Hauptstadt Amman mit.

Hilfsorganisationen: Hunger ist im Sudan zur Kriegswaffe geworden

Frankfurt a.M. (epd). Angesichts der Hungerkrise im Sudan prangern Hilfsorganisation die Missachtung internationalen Rechts durch die Konfliktparteien an. Zivilisten würden nicht geschützt und humanitäre Hilfe blockiert, heißt es in einem am Dienstag von Norwegischen Flüchtlingsrat, dem Dänischen Flüchtlingsrat und Mercy Corps veröffentlichten Bericht.

Völkerrechtlerin: "Müssen den Opfern ihre Stimme zurückgeben"

Nach dem 7. Oktober hat die israelische Völkerrechtsexpertin Cochav Elkayam-Levy begonnen, Verbrechen der Hamas gegen Familien, Frauen und Kinder zu dokumentieren. Die Stimmen der Opfer würden auch fast ein Jahr nach der Attacke zu wenig gehört.

UN: Hungersnot von Millionen Menschen im Jemen verschlimmert sich

Genf (epd). Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR der Vereinten Nationen hat vor einer Verschlimmerung des Hungers und der humanitären Lage von Millionen Menschen im Jemen gewarnt. Laut einer Untersuchung seien 85 Prozent der befragten Familien nicht in der Lage, ihren täglichen Nahrungsmittelbedarf zu decken, warnte das UNHCR am Freitag in Genf.

"Sie nehmen sogar in Kauf, dass Raketen über ihre Köpfe fliegen"

Bremen (epd). Trotz des russischen Bombenhagels kehren nach Beobachtungen des kirchlichen Friedensbeauftragten Andreas Hamburg aus Bremen vermehrt ukrainische Geflüchtete in ihre Heimat zurück. „Ja, das ist so, viele trauern um ihre Heimat und haben ganz viel Heimweh“, sagte Hamburg dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Keine Einigung auf Ende der Kämpfe bei Sudan-Gesprächen

Der große Durchbruch blieb bis zum Ende aus: Bei den Gesprächen zur Krise im Sudan können sich die Konfliktparteien nicht auf eine Waffenruhe einigen. Die Armee war gar nicht erst zum Tagungsort in der Schweiz angereist.