Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Konfliktforscher Zick: "Wir leben in schweren Krisenzeiten"

Bielefeld (epd). Mit einer neuen Konfliktakademie in Bielefeld sollen nach Worten ihres Leiters Andreas Zick künftig lokale Konflikte erforscht und bearbeitet werden. „Wir möchten das, was wir aus der Forschung wissen, schneller an Menschen und Institutionen, die Konflikte bearbeiten, vermitteln“, sagte Zick dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Akademie „ConflictA“ wird am 30.

UN befürchten eine Hungersnot im Gaza-Streifen

Jerusalem, Genf (epd). Die UN befürchten eine weitere Verschlimmerung der Versorgungslage im Gaza-Streifen. Den Menschen drohe im Winter eine Hungersnot, falls der Konflikt nicht ende und humanitäre Hilfe nicht eine größere Zahl von Familien erreiche, warnten das Welternährungsprogramm (WFP) und 15 weitere UN-Organisationen und Partner am Donnerstag in Jerusalem.

Diakonie Katastrophenhilfe erhöht Sudan-Hilfe

Frankfurt a.M./Berlin (epd). Die Diakonie Katastrophenhilfe stockt ihre Hilfe für die vom Krieg betroffene Bevölkerung im Sudan auf. Die Mittel würden um 500.000 Euro auf insgesamt rund 1,5 Millionen Euro erhöht, teilte das evangelische Hilfswerk am Mittwoch in Berlin mit.

Gedanken zum Frieden (2024)

Als Vertreterinnen und Vertreter der Friedensarbeit in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg nehmen wir die verschärften Spannungen und Polarisierungen unmittelbar wahr, die seit dem Ausbruch des Ukrainekrieges und des Krieges im Nahen Osten unsere ganze nationale wie internationale Gesellschaft und darin natürlich auch unsere Kirchen betreffen.

UN: Krieg im Libanon zwingt 1,2 Millionen Menschen in die Flucht

Genf, Beirut (epd). Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon zwingt laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR immer mehr Menschen in die Flucht. Rund 1,2 Millionen Menschen seien innerhalb und außerhalb des Landes vertrieben, erklärte die UNHCR-Regionaldirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Rema Jamous Imseis, am Dienstag bei einer Videokonferenz.

Sorge nach Beschuss von Blauhelmen im Libanon

Bei den Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah geraten auch die im Südlibanon stationierten Blauhelme immer wieder unter Beschuss. UN-Generalsekretär Guterres warnt: Solche Attacken können als Kriegsverbrechen gewertet werden.

"Besser spät als nie": Urteil Jahrzehnte nach LRA-Terror in Uganda

Nach einem Marathonprozess soll in Uganda das Strafmaß gegen den ehemaligen LRA-Kommandeur Thomas Kwoyelo verkündet werden. Die Rebellengruppe terrorisierte lange den Norden des Landes. Anführer Joseph Kony ist weiter auf freiem Fuß.

Israels Armee verletzt UN-Soldaten im Libanon

Genf (epd). Die israelischen Streitkräfte haben nach UN-Angaben am Donnerstag im Libanon zwei Blauhelmsoldaten durch Beschuss verletzt. Ein Panzer Israels habe auf einen Beobachtungsturm des Hauptquartiers der Friedenstruppe Unifil in der Stadt Naqoura gefeuert, teilte die UN-Mission im Libanon auf der Internetplattform X mit.

Gaza: Gedenken im Zeichen des Krieges

Ein Jahr nach dem brutalen Hamas-Überfall auf Israel ist bundesweit an die Opfer erinnert worden. Das Gedenken stand im Zeichen des andauernden Krieges mit der Hamas und der Ausweitung des Nahost-Konflikts.