Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN-Sicherheitsrat kritisiert Israels Verbot der Palästinenser-Hilfe

New York, Genf (epd). Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates haben sich sehr besorgt über Israels Arbeitsverbot für das Palästinenserhilfswerk UNRWA geäußert. Jede Unterbrechung oder Aussetzung der UNRWA-Aktivitäten hätte schwerwiegende humanitäre Folgen für Millionen palästinensischer Flüchtlinge, heißt es in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Pressemitteilung des Gremiums.

Doppelt so viele Kinder in Konfliktgebieten wie vor 30 Jahren

Berlin (epd). Die Zahl der von Konflikten und Kriegen betroffenen Kinder ist laut „Save the Children“ stark gestiegen. Im vergangenen Jahr lebten rund 473 Millionen Kinder in Konfliktgebieten, erklärte die Kinderrechtsorganisation am Donnerstag in Berlin zur Veröffentlichung eines Berichts. Dies seien fast doppelt so viele Heranwachsende wie noch vor 30 Jahren.

Alltag im Ukraine-Krieg: "Das hat mir die Schuhe ausgezogen"

Russische Drohnen und Raketen gehören trotz des Abstandes zur Front zum Alltag der Menschen in der ukrainischen Hafenstadt Odessa. Und trotzdem versuchen sie, ihrem Leben nachzugehen. Leidtragende des Krieges sind alle, aber vor allem die Kinder.

Ukraine: Bischof befürchtet Einzug von Priestern zum Kriegsdienst

München (epd). Der römisch-katholische Bischof von Kiew-Schytomyr, Witalij Krywyzkyj, befürchtet nach Angaben von „Kirche in Not“, dass auch Priester zum Fronteinsatz im Ukraine-Krieg herangezogen werden könnten. „Die ukrainischen Behörden sind sehr säkular eingestellt.

Welternährungs-programm fordert mehr Druck auf Kriegsparteien im Sudan

Frankfurt a.M. (epd). Angesichts der humanitären Krise im Sudan fordert das UN-Welternährungsprogramm (WFP) mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft. „Alle Staaten müssen in die Verantwortung genommen werden“, sagte die WFP-Direktorin für globale Lieferketten, Betty Ka, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Bischof Meister plädiert für Waffenruhe im Nahost-Krieg

Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat sich für eine baldige Feuerpause im Nahost-Krieg zwischen Israel und den Terror-Milizen Hamas und Hisbollah ausgesprochen. „Was jetzt sofort passieren muss, ist eine Waffenruhe“, sagte Meister dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Krieg in Nahost stürzt Palästinenser in Armut

Genf (epd). Der Krieg in Nahost hat laut den UN etliche Menschen in den Palästinensergebieten in Armut gestürzt. In den Gebieten sei der Anteil der Armen von 38,8 Prozent Ende 2023 auf 74,3 Prozent im Jahr 2024 angestiegen, teilte das Entwicklungsprogramm UNDP am Dienstag in Genf mit. Rund 2,6 Millionen Menschen seien neu verarmt.

UN-Büro warnt vor Israels Militärschlägen im Norden Gazas

New York, Genf (epd). Das UN-Büro für Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten hat vor einer möglichen „Vernichtung“ der Bevölkerung im nördlichen Gaza-Streifen gewarnt. Israels Militäroperationen in dem Gebiet könnten dazu führen, hieß es am Montag in einer von den UN in New York verbreiteten Mitteilung.