Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Militärbischof betont Rolle des Staates für Sicherheit

Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat die Verantwortung des Staates für die Sicherheit seiner Bürger betont. "Eine der vornehmsten Aufgaben eines Staates ist, für Recht und Frieden zu sorgen", sagte Rink nach einem vorab verbreiteten Redetext zur Eröffnung der 108.

EKD-Friedensbeauftragter: Deutschland soll sich für ein weltweites Atomwaffen-Verbot einsetzen

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms (Bremen), hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der für den Herbst in der UN-Generalversammlung vorgesehenen Abstimmung über die Einberufung einer „Konferenz zur Aushandlung eines rechtsverbindlichen Instruments zum Verbot von Atomwaffen“ zuzustimmen und so ein deutliches Signal für eine atomare Abrüstun

Kolumbiens Innenminister soll Friedensgespräche ankurbeln

Rio de Janeiro (epd). Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos will den unterbrochenen Friedensprozess mit der Farc-Guerilla rasch wieder in Fahrt bringen. Am Sonntag (Ortszeit) schickte Santos eine hochrangige Delegation unter Innenminister Juan Fernando Cristo zum Verhandlungsort in der kubanischen Hauptstadt Havanna, wie der Hörfunksender RCN auf seiner Internetseite berichtete.

Aleppo wartet trotz Feuerpause weiter auf Hilfe

Genf (epd). Trotz der von Russland zugesagten Feuerpause hat die humanitäre Hilfe für die Menschen in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo am Freitag noch nicht begonnen. Die geplante Evakuierung von Hunderten Verwundeten und Kranken aus dem Osten der zerschossenen Stadt sei nicht wie geplant gestartet worden, teilte ein Sprecher der Vereinten Nationen am Freitag in Genf mit.

Amnesty-Appell an UN-Vollversammlung: Angriffe auf Aleppo stoppen

London (epd). Amnesty International hat eindringlich an die UN-Vollversammlung appelliert, das Blutvergießen in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo zu stoppen. Nach dem katastrophalen Versagen des UN-Sicherheitsrats müsse die Vollversammlung alles tun, um die endlosen Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu beenden, forderte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in London. 

Mossul: Helfer rechnen mit Hunderttausenden Flüchtlingen

Berlin/Genf (epd). Angesichts der Kämpfe um die nordirakische Millionen-Stadt Mossul sorgen sich Hilfsorganisationen und die Bundesregierung um den Schutz der Zivilbevölkerung. Helfer, die UN sowie die irakische Regierung seien bisher gut vorbereitet, um Flüchtlinge in der Region zu versorgen, allerdings könnten Probleme nicht ausgeschlossen werden.

Aleppo: Berlin und UN reagieren zurückhaltend auf Feuerpause

Berlin/Genf (epd). Die Bundesregierung und die UN haben zurückhaltend auf die russische Ankündigung einer humanitären Feuerpause für Aleppo reagiert. Die Einstellung der Kampfhandlungen in und über Aleppo für einige Stunden könne nur ein Anfang sein, erklärte Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier (SPD) am Dienstag in Berlin.

Ende des apokalyptischen Kalifats

Mossul (epd). Auf einmal geht alles sehr schnell. Zwei Jahre und drei Monate nach der Eroberung der irakischen Millionenstadt Mossul durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) steht das Ende ihrer Schreckensherrschaft bevor.

"Ärzte ohne Grenzen": Auch Krankenwagen in Aleppo bombardiert

Berlin (epd). Bomben auf Krankenwagen: Im belagerten Ostteil der syrischen Stadt Aleppo sind nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" mindestens fünf Krankenwagen im vergangenen Monat bei Luftangriffen getroffen worden. Auch Fahrer und Ersthelfer seien verletzt worden. Derzeit seien nur noch elf Rettungsfahrzeuge einsatzfähig, erklärte die Nothilfeorganisation am Mittwoch in Berlin.