Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

"Wir brauchen starke internationale Organisationen"

Bremen (epd). Das kommende Gedenkjahr 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges erinnert nach Auffassung des kirchlichen Friedensbeauftragten Renke Brahms an zentrale Lehren für eine friedliche Weltordnung. "Nach dem Waffenstillstand am 11.

Zwischen Staatszerfall und Machtwillkür

Genf (epd). Krisen sind für Mark Lowcock Alltag: Der UN-Nothilfekoordinator hat im Blick, wo auf der Welt die Lage besonders kritisch ist. Und für 2018 sieht er außer Syrien und Jemen vor allem ein Land, in dem die Lage besonders schlimm werden wird: den Kongo. "Die Gewalt hat sich fast im ganzen Land ausgebreitet", sagt er.

Friedensbeauftragter Brahms: Trump betreibt verbale Aufrüstung

Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, sieht in der Politik von US-Präsident Donald Trump eine verbale Aufrüstung. "Er gießt Öl ins Feuer des Konflikts mit Nordkorea, und daraus entsteht militärische Aufrüstung", sagte Brahms im Interview mit dem Bremer "Kurier am Sonntag" am Heiligen Abend.

Zentralratspräsident wirbt für Anerkennung Jerusalems

Osnabrück (epd). Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Europa zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt aufgerufen. Er halte eine entsprechende Entscheidung der EU-Staaten "für einen naheliegenden und guten Schritt", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). 

Unicef: Krieg in Syrien hat nichts an Brutalität verloren

Oldenburg (epd). Der Vorsitzende von Unicef Deutschland, Jürgen Heraeus, sieht die Menschen in Syrien in einer weiter dramatischen Lage. "Der Bürgerkrieg hat sich 2017 geografisch verlagert. Er hat aber insgesamt nichts an Intensität und Brutalität verloren", sagte er der "Nordwestzeitung" in Oldenburg (Samstag).

Westfälische Kirche kritisiert Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Bielefeld (epd). Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, hat deutsche Waffenexporte nach Saudi-Arabien kritisiert. "Der Krieg im Jemen zeigt: Waffen aus Deutschland sind eine Ursache für Flucht und Vertreibung", erklärte Kurschus am Mittwoch in Bielefeld.

Weltweit mehr als 30 Kriege und bewaffnete Konflikte

Hamburg (epd). Die Zahl der Kriege und bewaffneten Konflikte hat sich 2017 weltweit erneut kaum verändert. Das geht aus Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung der Universität Hamburg hervor, die am Montag veröffentlicht wurden. Demnach wurden 2017 insgesamt 31 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt, im Vorjahr waren es 32.

Kirchen machen Deutschland für Jemen-Katastrophe mitverantwortlich

Berlin/Bonn (epd). Die beiden großen Kirchen werfen der Bundesregierung vor, die humanitäre Katastrophe im Jemen durch Rüstungsexporte zu verschärfen. "Der Krieg im Jemen wird auch mit deutschen Waffen geführt", sagte der evangelische Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Martin Dutzmann, am Montag in Berlin.