Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Kirchen können für Entschärfung des Russland-Ukraine-Konflikts einen Beitrag leisten

Das Gespräch suchen, Räume für einen Dialog schaffen, Vertrauen bilden, aber auch sich gegenseitig zuhören und wahrnehmen, das könnten Wege sein, die Russland-Ukraine-Konflikt zu entschärfen. Davon zeigt sich Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), überzeugt.

Menschenrechtler: Angriff auf Afrin verletzt Völkerrecht

rankfurt a.M. (epd). Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach Auffassung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) "einen angeblichen Verteidigungsfall inszeniert, um in der nordsyrischen Region Afrin einen Angriffskrieg zu führen".

Bundeswehr soll offenbar Somalia-Einsatz beenden

Genf/Mogadischu (epd). Die Bundeswehr soll nach einem Medienbericht aus dem Bürgerkriegsland Somalia abziehen. Die Bundesregierung wolle die deutsche Beteiligung an der europäischen Ausbildungsmission EUTM Ende März 2018 auslaufen lassen und strebe kein Bundestagsmandat für eine Verlängerung an, berichtete "Spiegel online" am Donnerstag.

Kirchliche Friedensbeauftragte fordern eine Trendwende zu einer zivilen Friedenspolitik

Die Friedensbeauftragten von neun evangelischen Landeskirchen haben sich in Schreiben an Bundestagsabgeordnete, die in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Haushalts- oder Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages waren, gewandt und sie darin aufgefordert, in der kommenden Legislaturperiode und bei den Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung die Forderung der NATO n

Kolumbianischer Präsident bricht Friedensdialog mit ELN-Guerilla ab

Rio de Janeiro (epd). Der Friedensprozess mit der kolumbianischen ELN-Guerilla muss einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Präsident Juan Manuel Santos erteilte einer Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den linken Rebellen am Montag (Ortszeit) eine Absage. Grund sind mehrere Anschläge der ELN auf Polizeistationen, bei denen sieben Beamte getötet und zahlreiche verletzt wurden.

Hessischer Friedenspreis für Carla del Ponte

Wiesbaden (epd). Der Hessische Friedenspreis geht an die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs für Kriegsverbrechen, Carla del Ponte. Das gaben Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU), der Kuratoriumsvorsitzende Karl Starzacher und die Professorin Nicole Deitelhoff von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung am Montag in Wiesbaden bekannt. 

Angeklagt wegen Pazifismus

Mainz (epd). Möglicherweise ist es für Ruslan Kotsaba die vorerst letzte Auslandsreise: Vor überschaubarer Zuhörerzahl erzählt der ukrainische Journalist bei einem Besuch in Mainz vom Krieg in seinem Heimatland und von Repressalien gegen kritische Journalisten und Friedensaktivisten.

Syrien-Gespräche der UN enden ohne Annäherung

Genf/Wien (epd). Die jüngste Runde der UN-Gespräche über eine politische Lösung für den Bürgerkrieg in Syrien ist ohne Annäherung der verfeindeten Parteien zu Ende gegangen. Das Resultat des Treffens sei sehr enttäuschend, erklärte der Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, laut einer UN-Mitteilung am Samstagmorgen in Wien.