Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Unicef fordert Freilassung aller Kindersoldaten im Jemen

Genf (epd). Zu Beginn des vierten Jahres des Jemen-Konflikts haben die UN erneut die sofortige Freilassung aller Kindersoldaten verlangt. Seit März 2015 hätten Konfliktparteien mindestens 2.419 Minderjährige rekrutiert, teilte das Kinderhilfswerk Unicef am Dienstag in Genf mit.

Guterres fordert friedliche Lösung des Jemen-Krieges

New York (epd). Drei Jahre nach dem Eintritt Saudi-Arabiens in den Krieg im Jemen hat UN-Generalsekretär António Guterres eine friedliche Beilegung gefordert. Der Jemen-Konflikt müsse auf dem Verhandlungsweg und nicht militärisch gelöst werden, erklärte Guterres am Montag in New York. Er verlangte von den Kriegsparteien, die Zivilisten zu schonen und keine zivilen Einrichtungen anzugreifen.

Seit drei Jahren Hunger und Bomben im Jemen

Berlin/Sanaa (epd). Drei Jahre nach dem Eintritt Saudi-Arabiens in den Krieg im Jemen beklagen Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen eine dramatische Situation in dem Land. Zugleich wurde Kritik an deutschen Rüstungsexporten laut. Mehr als sieben Millionen Menschen seien im Jemen vom Hungertod bedroht, berichtete die "Aktion Deutschland Hilft" am Freitag.

"Die Weltlage ist äußerst brisant"

Bonn/Düsseldorf (epd). Mit Demonstrationen, Fahrradtouren und Mahnwachen demonstriert die deutsche Friedensbewegung auch in diesem Jahr für Abrüstung und gewaltfreie Konfliktlösungen. Bundesweit sind nach Angaben des "Netzwerks Friedenskooperative" in Bonn rund hundert Veranstaltungen geplant.

"Mali hat durch seine Menschen eine freundliche Ausstrahlung"

Berlin (epd). Als Kirchliche Friedensarbeitr der Bundeswehr war der heutige FDP-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober 2016 über mehrere Monate im afrikanischen Krisenland Mali im Einsatz. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) berichtet der evangelische Theologe von seinen Eindrücken. 

Syrien: Eskalierende Gewalt treibt weitere Zehntausende in die Flucht

Genf/London (epd). In Syrien spitzt sich die humanitäre Lage für Hunderttausende Zivilisten laut den Vereinten Nationen dramatisch zu. Die heftigen Kämpfe in den Gebieten Ost-Ghuta und Afrin hätten chaotische Massenfluchten erzwungen, warnten Hilfsorganisationen der UN am Dienstag in Genf.

Opposition kündigt Nein zu Bundeswehrmandat für Irak an

Berlin (epd). Die Regierungspläne zum künftigen Bundeswehreinsatz im gesamten Irak stoßen in der Opposition auf Ablehnung. Die FDP kritisierte in der ersten Lesung am Donnerstag im Bundestag eine mangelnde Klarheit im Mandatsentwurf. Die Linke kündigte ihr Nein an und hob die andauernden Spannungen in dem arabischen Land hervor. Die Grünen äußerten verfassungsrechtliche Bedenken.

Rückkehr der Todesfallen

Genf/Bamako (epd). Es war ein Routineeinsatz: Ein Kommando der UN-Militärmission in Mali (Minusma) patrouillierte Ende Februar auf der Straße von Boni nach Douentza. Weil Terroristen auf der Strecke im Zentrum des westafrikanischen Landes immer wieder Anschläge verüben, fuhren die Soldaten in einem Panzerfahrzeug. Doch das half ihnen nicht. Gegen 14 Uhr detonierte ein Sprengsatz.