Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Libyen: EU will wieder mit Schiffen im Mittelmeer patrouillieren

Brüssel (epd). Die EU will zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen wieder mit Schiffen auf dem Mittelmeer patrouillieren, nachdem diese im Streit um die Rettung von Flüchtlingen abgezogen worden waren. Sie sollten im östlichen Mittelmeer eingesetzt werden, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nach einem EU-Ministerrat am Montag in Brüssel.

Indiens Oberstes Gericht erlaubt Kampfeinsatz von Frauen

Dubai/Neu-Delhi (epd). Indiens Armee muss sich weiter für Frauen öffnen: Das Oberste Gericht bestätigte am Montag in einer historischen Entscheidung, dass Soldatinnen auch in Kampfeinheiten dienen dürfen, wie der indische Sender NDTV berichtete.

Fehlende Unterstützung für Kriegsdienstverweigerer beklagt

Bonn/Mannheim (epd). Kriegsdienstverweigerer in Europa sind nach Angaben von Friedensaktivisten nach wie vor oft Diskriminierungen ausgesetzt. Weiterhin kritisch sei die Lage in der Türkei, wo Kriegsdienstverweigerer verfolgt würden, hieß es in dem am Sonntag in Bonn veröffentlichten Jahresbericht des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO).

UN-Botschafter: Klimawandel wirkt sich auf Sicherheit aus

Düsseldorf (epd). Deutschlands UN-Botschafter Christoph Heusgen sieht im Klimawandel eine Bedrohung für den Frieden in der Welt. "Klimawandel, Flucht von Menschen vor Hitze und Trockenheit oder Anstieg des Meeresspiegels bedeutet Destabilisierung betroffener Länder", sagte Heusgen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitag). "Das wird ein neues großes Problem für den Frieden.

Neue Rüstungsexporte an Beteiligte des Libyen-Konflikts genehmigt

Berlin (epd). Parallel zu ihren Vermittlungsbemühungen im Libyen-Konflikt hat die Bundesregierung neue Rüstungsexporte in einige der am Konflikt beteiligten Staaten genehmigt. Wie aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht, wurden seit dem 1.

Borrell hält neues Einsatzgebiet bei "Sophia" für möglich

Berlin (epd). Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bringt zur geplanten Kontrolle des UN-Waffenembargos gegen Libyen ein neues Einsatzgebiet für die entsprechende EU-Mission ins Gespräch. Hintergrund sind Bedenken, dass der Einsatz von Schiffen einen Anreiz für Flüchtlinge darstellen könnte, die dadurch eine Seenotrettung erwarten können.

Human Rights Watch fordert mehr Schutz von Zivilisten in Konflikten

Genf (epd). Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat von den Regierungen einen besseren Schutz von Zivilisten in Konfliktgebieten verlangt. Anlässlich einer Staatenkonferenz am Montag in Genf forderte Human Rights Watch, dass Sprengwaffen mit einem großen Radius nicht in Städten und dicht besiedelten Gebieten eingesetzt werden dürfen.

UN-Beauftragter äußert Zuversicht über Waffenstillstand in Libyen

Genf (epd). Der UN-Sonderbeauftragte Ghassan Salamé hat sich zuversichtlich über ein mögliches Ende der Gewalt im Bürgerkriegsland Libyen geäußert. Bei den Verhandlungen der beiden Konfliktparteien unter dem Dach der UN seien in vielen wichtigen Punkten Fortschritte erzielt worden, sagte Salamé am Donnerstag in Genf. 

Bundesregierung fordert Libyen-Akteure zur Zurückhaltung auf

Berlin (epd). Angesichts andauernder Kämpfe in Libyen ruft die Bundesregierung die internationalen Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte am Mittwoch in Berlin, alle Teilnehmer der Libyen-Konferenz im Kanzleramt im Januar seien nachdrücklich aufgefordert, sich an die Selbstverpflichtungen zu halten.