Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN befürchten eskalierende Hungerkrise im Sahel

Genf (epd). Das Welternährungsprogramm (WFP) befürchtet eine eskalierende Hungerkrise in Burkina Faso, Mali und Niger. Rund 3,3 Millionen Menschen in den gewaltgeplagten Ländern der Sahelzone bräuchten sofortige Essenshilfe, teilte eine WFP-Sprecherin am Freitag in Genf mit. 

Urgewald kritisiert Rüstungsgeschäfte mit Türkei und Ägypten

Essen/Köln (epd). Die Menschenrechtsorganisation Urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionäre haben den Essener Stahlkonzern Thyssenkrupp dazu aufgerufen, Rüstungsexporte in die Türkei sowie nach Ägypten und Brasilien zu unterlassen. Die Lieferung von Kriegsschiffen könne die Lage in Kriegs- und Krisengebieten weiter eskalieren lassen, erklärten die Organisationen am Donnerstag.

Pax Christi kritisiert Nahost-Plan von Trump

Berlin (epd). Die katholische Friedensbewegung Pax Christi hat Deutschland und die EU aufgefordert, den von der US-Regierung vorgelegten Nahost-Deal zurückzuweisen. "Wir lehnen den einseitigen Plan von US-Präsident Trump, an dem die palästinensische Seite nicht beteiligt wurde, aufs Schärfste ab", sagte Sprecher Manfred Budzinski am Donnerstag in Berlin.

Kirchenbünde lehnen Nahost-Plan von Trump ab

Genf (epd). Der Weltkirchenrat und der Lutherische Weltbund (LWB) kritisieren den von der US-amerikanischen Regierung vorgelegten Nahost-Plan. Der Plan sei keine reale, nachhaltige und gerechte Lösung, sondern ein Ultimatum, erklärte der Generalsekretär Weltkirchenrates, Olav Fykse Tveit, am Mittwoch in Genf. Er forderte die Regierungen anderer Staaten auf, dem Konzept nicht zuzustimmen.

Care: Medien schenkten Krisen in Afrika 2019 zu wenig Aufmerksamkeit

Berlin (epd). Die Hilfsorganisation Care beklagt mangelnde Aufmerksamkeit der Medien für humanitäre Krisen in Afrika. Neun der zehn vergessenen Krisen im vergangenen Jahr seien auf dem afrikanischen Kontinent geschehen, heißt es in dem Bericht "Suffering in Silence" (Leiden in Stille), der am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde.

EKD-Friedensbeauftragter: "Killerroboter" ächten

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, dringt auf eine völkerrechtliche Ächtung automatisierter Waffen. Die Bundesregierung müsse sich für ein verbindliches Verbot einsetzen, erklärte Brahms am Dienstag in Bonn.

EKD-Friedensbeauftragter: Autonome Waffensysteme völkerrechtlich ächten

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat sich nachdrücklich für eine völkerrechtliche Ächtung von automatisierten Waffen ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, sich für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffensystemen einzusetzen. Am kommenden Freitag (31.

Friedensforscher: China ist zweitgrößter Waffenproduzent der Welt

Frankfurt a.M./Stockholm (epd). Die Volksrepublik China ist Friedensforschern zufolge der zweitgrößte Waffenproduzent der Welt - hinter den USA und vor Russland. Das ergebe sich aus den Daten der vier größten Rüstungskonzerne der Volksrepublik, von denen glaubwürdige Angaben vorlägen, teilte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag mit.

15 Soldaten bei Angriff in Mali getötet

Frankfurt a.M. (epd). In Mali sind am Sonntag laut Medienberichten bei einem Angriff mutmaßlicher Dschihadisten mindestens 15 malische Soldaten getötet worden. Der Angriff fand nach einem Bericht des französischen Senders RFI in Sokolo, rund 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako statt.