Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Regierung und Opposition im Südsudan bilden gemeinsame Regierung

Frankfurt a.M. (epd). Die Bildung einer Übergangsregierung im Südsudan am Wochenende hat Hoffnungen auf ein Ende des Bürgerkriegs geweckt, wurde jedoch auch von Mahnungen begleitet. Die Vereinten Nationen riefen die Konfliktparteien dazu auf, sich an die getroffenen Vereinbarungen zu halten.

Fortschritt bei Friedensprozess im Südsudan

Frankfurt a.M. (epd). Im Südsudan wird mit etwa einem Jahr Verzögerung ein Friedensabkommen umgesetzt. Regierung und Opposition bildeten am Samstag laut einem Bericht des Senders BBC eine gemeinsame Übergangsregierung. Die Zusammenarbeit von Rebellen und Regierung ist Teil eines Friedensabkommens, das den seit mehr als sechs Jahren andauernden Bürgerkrieg beenden soll.

UN: Über 3.000 zivile Todesopfer in Afghanistan 2019

Dubai/Kabul (epd). In Afghanistan sind im vergangenen Jahr 3.403 Zivilisten im Bürgerkrieg ums Leben gekommen. Die Vereinten Nationen in Kabul (UNAMA) erklärten am Samstag, die Zahl der bei dem Konflikt Verwundeten habe 2019 bei fast 7.000 gelegen. Für die meisten der zivilen Opfer seien "regierungsfeindliche Elemente" verantwortlich.

UN: Südsudans Regierung hungerte eigene Bevölkerung aus

Genf (epd). Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen haben schwere Vorwürfe gegen die Regierung des Südsudans erhoben. Unter dem Präsidenten Salva Kiir hätten Regierungsangehörige viele Südsudanesen wissentlich dem Hungertod ausgeliefert, erklärte die UN-Kommission für Menschenrechte im Südsudan am Donnerstag in Genf. Zudem hätten Politiker Staatseinnahmen abgezweigt. 

Afghanistan: 2019 über 110 Menschen durch Sowjet-Landminen getötet

Dubai/Kabul (epd). Auch 31 Jahre nach dem Abzug der Sowjetunion aus Afghanistan sterben noch immer Menschen durch sowjetische Landminen und andere Explosionsmunition. Im vergangenen Jahr wurden in Afghanistan mehr als 110 Zivilisten durch solche Explosionswaffen getötet und mindestens 130 verletzt, wie der afghanische Sender "Tolo News" am Donnerstag berichtete.

Kabinett beschließt Verlängerung von Afghanistan-Einsatz

Berlin (epd). Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine Fortsetzung des Mandats bis zum 31. März 2021. Über die Verlängerung des Einsatzes, der nach jetzigem Beschluss Ende März auslaufen würde, muss der Bundestag noch entscheiden.

Helfer: Katastrophale Lage in Idlib

Frankfurt a.M. (epd). Nach fast neun Jahren Krieg in Syrien zeichnet sich Helfern zufolge eine neue humanitäre Katastrophe unermesslichen Ausmaßes ab.

Anhaltende Gewalt überschattet Libyen-Gespräche der UN

Genf (epd). Überschattet von anhaltender Gewalt sind die Konfliktparteien Libyens zu einer zweiten Runde indirekter Gespräche über einen Waffenstillstand zusammengekommen. Unmittelbare Verhandlungen hätten noch nicht stattgefunden, erklärte der UN-Sonderbeauftragte für Libyen Ghassan Salamé am Dienstag in Genf.

UN kritisieren anhaltende Gewalt in Syrien

Frankfurt a.M./Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben die andauernden Bombenangriffe der syrischen Regierung im Norden des Landes scharf kritisiert. Die UN-Hochkommissarin Michelle Bachelet bezeichnete die Attacken am Dienstag in Genf als "willkürlich und unmenschlich". Es sei unglaublich grausam, Familien zu bombardieren, die unter den Resten von Plastikplanen in Eiseskälte leben.