Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN-Ermittler werfen Assad und Russland Kriegsverbrechen vor

Genf (epd). Eine UN-Untersuchungskommission hat dem Assad-Regime und Russland Kriegsverbrechen in Nordwest-Syrien vorgeworfen. Durch die Gewalt seien Zivilisten, darunter Kinder, in der Provinz Idlib und angrenzenden Gebieten ums Leben gekommen, erklärte der Vorsitzende der UN-Untersuchungskommission zu Syrien, Paulo Sérgio Pinheiro, am Montag in Genf.

"Frieden geht anders" in der Bundeswehr-Hochschule

Seit dem 2. März 2020 lädt die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität zur multimedialen Ausstellung „Frieden geht anders! Alternativen zum Krieg“ ein, die als Projekt vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau konzipiert wurde.

USA und Taliban unterzeichnen historischen Friedensschluss

Dubai/Doha (epd). Die USA und die aufständischen Taliban in Afghanistan haben ein historisches Friedensabkommen geschlossen. Der über Monate hinweg ausgearbeitete Vertrag wurde am Samstag bei einer Zeremonie in Doha (Katar) von US-Verhandlungsführer Zalmay Khalilzad und dem Taliban-Chefunterhändler Abdul Ghani Baradar unterzeichnet.

Rotes Kreuz alarmiert über Massenvertreibung in Nordwest-Syrien

Genf (epd). Das Rote Kreuz ist äußerst alarmiert über die sich zuspitzende humanitäre Lage von Hunderttausenden geflohenen Menschen im umkämpften Nordwest-Syrien. Es handele sich um die schlimmste Massenvertreibung in dem fast neun Jahre tobenden Syrien-Konflikt, sagte der Rot-Kreuz-Direktor für den Nahen Osten, Fabrizio Carboni, am Dienstag in Genf. 

Regierung und Opposition im Südsudan bilden gemeinsame Regierung

Frankfurt a.M. (epd). Die Bildung einer Übergangsregierung im Südsudan am Wochenende hat Hoffnungen auf ein Ende des Bürgerkriegs geweckt, wurde jedoch auch von Mahnungen begleitet. Die Vereinten Nationen riefen die Konfliktparteien dazu auf, sich an die getroffenen Vereinbarungen zu halten.

Fortschritt bei Friedensprozess im Südsudan

Frankfurt a.M. (epd). Im Südsudan wird mit etwa einem Jahr Verzögerung ein Friedensabkommen umgesetzt. Regierung und Opposition bildeten am Samstag laut einem Bericht des Senders BBC eine gemeinsame Übergangsregierung. Die Zusammenarbeit von Rebellen und Regierung ist Teil eines Friedensabkommens, das den seit mehr als sechs Jahren andauernden Bürgerkrieg beenden soll.

UN: Über 3.000 zivile Todesopfer in Afghanistan 2019

Dubai/Kabul (epd). In Afghanistan sind im vergangenen Jahr 3.403 Zivilisten im Bürgerkrieg ums Leben gekommen. Die Vereinten Nationen in Kabul (UNAMA) erklärten am Samstag, die Zahl der bei dem Konflikt Verwundeten habe 2019 bei fast 7.000 gelegen. Für die meisten der zivilen Opfer seien "regierungsfeindliche Elemente" verantwortlich.

UN: Südsudans Regierung hungerte eigene Bevölkerung aus

Genf (epd). Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen haben schwere Vorwürfe gegen die Regierung des Südsudans erhoben. Unter dem Präsidenten Salva Kiir hätten Regierungsangehörige viele Südsudanesen wissentlich dem Hungertod ausgeliefert, erklärte die UN-Kommission für Menschenrechte im Südsudan am Donnerstag in Genf. Zudem hätten Politiker Staatseinnahmen abgezweigt.