Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Kabinett billigt Mandat für Mittelmeer-Mission "Irini"

Berlin (epd). Bis zu 300 bewaffnete deutsche Soldaten sollen an der neuen europäischen Militärmission "Irini" im Mittelmeer teilnehmen. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch das Bundeswehrmandat auf den Weg. Die Aufgaben der Soldatinnen und Soldaten sind es, Stabspersonal zu stellen sowie den Seefernaufklärer P-3C Orion mit Besatzung. Das Mandat soll zunächst bis zum 30.

UN verlangen Freilassung von gefangenen Kindern und Frauen in Libyen

Genf (epd). Die UN haben von Libyen die Freilassung von Kindern und Frauen aus Gefängnissen verlangt. Sie dürften während der Corona-Pandemie nicht länger festgehalten werde, erklärte ein Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte am Freitag in Genf.

Erster bestätigter Corona-Fall in dem Konfliktland Jemen

Genf (epd). Im Jemen ist laut "Ärzte ohne Grenzen" der erste bestätigte Fall der neuen Corona-Erkrankung aufgetreten. In dem Bürgerkriegsland drohe sich die Corona-Pandemie nun schnell auszubreiten, warnte die medizinische Hilfsorganisation am Freitag in Genf. Die Folgen könnten verheerend sein.

Guterres: Corona bedroht Sicherheit und Menschenrechte

New York / Genf (epd). Die Corona-Pandemie bedroht laut UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Sicherheit und die Menschenrechte. In diesen Zeiten könnten soziale Unruhen ausbrechen und die Staaten destabilisieren, warnte Guterres am Donnerstag (Ortszeit) vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Dadurch würde wiederum der Kampf gegen die Pandemie untergraben. 

Militärbischof erinnert an "Karfreitagsgefecht" in Afghanistan

Berlin/Wiesbaden (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat an das "Karfreitagsgefecht" der Bundeswehr in Afghanistan im Jahr 2010 erinnert. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg seien Tod, Verwundung, Sterben in einer Gefechtssituation zur Berufsrealität der Soldatinnen und Soldaten geworden, sagte Rink in Berlin.

Zunahme bei Genehmigungen für Waffenexporte an Entwicklungsländer

Berlin (epd). Der Wert der genehmigten Rüstungsexporte ist im ersten Quartal dieses Jahres leicht gestiegen. Einen deutlichen Zuwachs gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den Kriegswaffen an Entwicklungsländer, wie aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage der abrüstungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Sevim Dagdelen, hervorgeht.

Afghanistan: Verhandlungen zwischen Regierung und Taliban gescheitert

Dubai/Kabul (epd). Rückschlag im Friedensprozess in Afghanistan: Die Verhandlungen zwischen der Regierung und den Taliban sind vorerst gescheitert. Es habe keine Einigung bei der Frage der Gefangenenbefreiung gegeben, berichtete der TV-Sender "Tolo News" am Dienstag. Ein Taliban-Sprecher erklärte im über Twitter, man werde nicht an "nutzlosen Treffen" teilnehmen.

UN: Gewalt und Corona bedrohen Menschen in Libyen

Genf (epd). Gut ein Jahr nach Beginn der Rebellenoffensive verschlimmert sich in Libyen laut den UN die humanitäre Krise immer mehr. Die Menschen in dem Bürgerkriegsland würden neben der eskalierenden Gewalt nun zusätzlich durch die Corona-Pandemie bedroht, warnte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Freitag in Genf.