Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Militärputsch in Myanmar

Frankfurt a.M./Rangun (epd). In Myanmar hat die Armee die Macht an sich gerissen. Sie verkündete am Montagmorgen im militäreigenen Fernsehen, dass sie für ein Jahr die Kontrolle übernehme. Während dieser Zeit gelte der Ausnahmezustand.

Nach Putschgerüchten: Myanmars Militär rudert zurück

Frankfurt a.M./Naypyidaw (epd). In Myanmar hat die Militärführung versucht, aufgekommene Putschgerüchte zu entkräften. In einer Stellungnahme vom Samstag erklärten das Oberkommando der Streitkräfte, als "bewaffnete Organisation" müsse man sich an die Verfassung von 2008 halten. Die Verfassung sei "die Mutter aller Gesetze".

Syrien-Gespräche der Vereinten Nationen von Scheitern bedroht

Genf (epd). Die Verhandlungen zwischen den syrischen Konfliktparteien unter Vermittlung der Vereinten Nationen drohen zu scheitern. Die Zukunft des syrischen Verfassungskomitees steht nach Angaben des UN-Sondergesandten Geir Pedersen auf der Kippe. "Wir können so nicht weitermachen", sagte der UN-Sondergesandte für Syrien am Freitag in Genf nach fünf Tagen Konferenz ohne Ergebnis.

Kritik an Atomwaffen-Politik der Bundesregierung

Berlin (epd). Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und die Organisation Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW) fordern die Bundesregierung auf, sich zum Verzicht auf Atomwaffen zu verpflichten.

AGDF: Flüchtlingslager in Lipa evakuieren und Schutzsuchende aufnehmen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat in einem Aufruf, der von mehr als 140 Organisationen unterschrieben wurde, ein Stopp der gewaltsamen und illegalen Rückweisungen von Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen und einen freien Zugang aller Menschen zu einem fairen Asylverfahren in der EU gefordert.

UN: Zehntausende Flüchtlinge in Äthiopien von Hilfe abgeschnitten

Genf (epd). Zehntausende Flüchtlinge aus Eritrea sind in Äthiopien seit Monaten fast komplett von Hilfslieferungen abgeschnitten. Die verzweifelten Menschen harrten in Camps in der umkämpften Tigray-Region aus und warteten auf Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung, erklärte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Dienstag in Genf.