Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Heckler & Koch vor dem höchsten deutschen Strafgericht

Pressemitteilung von European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ und Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko

Myanmar: Militärs gehen mit zunehmender Gewalt gegen Proteste vor

Frankfurt a.M./Rangun (epd). In Myanmar halten die Massenproteste gegen den Militärputsch trotz Versammlungsverbots und zunehmender staatlicher Gewalt an: Vor allem in den Städten Rangun, Mandalay und Naypyidaw strömten die Menschen am Dienstag den vierten Tag in Folge auf die Straßen.

Generalstreik und neue Massendemonstrationen in Myanmar

Frankfurt a.M./Naypyidaw (epd). Angesichts der wachsenden Massenproteste gegen den Putsch in Myanmar hat sich der neue Machthaber General Min Aung Hlaing im Staatsfernsehen an die Nation gewandt. Er versprach Neuwahlen nach Ende des Ausnahmezustandes, wie das Nachrichtenmagazin "Frontier Myanmar" am Montagabend (Ortszeit) berichtete.

Immer größere Proteste in Myanmar gegen Militärputsch

Frankfurt a.M./Rangun (epd). Knapp eine Woche nach dem Putsch in Myanmar weiten sich die landesweiten Proteste gegen das Militär aus. In der Wirtschaftsmetropole und einstigen Hauptstadt Rangun gingen am Sonntag an drei verschiedenen Standorten Zehntausende Menschen auf die Straßen, wie das Nachrichtenportal "Myanmar Now" berichtete.

Proteste gegen Militärmachthaber in Myanmar

Frankfurt a.M./Naypyidaw (epd). In Myanmar haben Menschen an mehreren Orten gegen das Militärregime protestiert, das am Montag die Macht übernommen hatte. Die neuen Machthaber ließen unterdessen den Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook sperren. Die Blockade sei vorübergehend, berichtete die Zeitung "Myanmar Times" am Donnerstag.

Militärs in Myanmar wollen Suu Kyi vor Gericht stellen

Frankfurt a.M./Naypiydaw (epd). Das Militärregime in Myanmar will der abgesetzten De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi den Prozess machen. Der Friedensnobelpreisträgerin werden Verstöße gegen Importgesetze vorgeworfen, wie aus einem polizeilichen Schreiben vom Mittwoch hervorgeht, über das zahlreiche Medien berichteten. Demnach habe Suu Kyi illegale Funkgeräte besessen.

Äthiopien: Opposition geht von etwa 52.000 Todesopfern in Tigray aus

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). In der äthiopischen Krisenregion Tigray sind Oppositionellen zufolge möglicherweise mehr als 52.000 Menschen getötet worden. Seit Beginn der Kämpfe der Zentralregierung gegen lokale Gruppierungen im November seien zahlreiche Dörfer und Städte durch Beschießungen zerstört worden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung dreier Oppositionsparteien von Dienstag.

UN begrüßen Schaffung von Kriegsverbrecher-Tribunal im Südsudan

Frankfurt a.M./Juba (epd). Die Vereinten Nationen haben die geplante Errichtung eines Sondertribunals für Kriegsverbrechen im Südsudan begrüßt. Zugleich wolle die Regierung in Juba eine Kommission zur Entschädigung der Opfer schaffen, erklärte die Vorsitzende der von den UN im Südsudan gebildeten Menschenrechtskommission, Yasmin Sooka, am Montagabend.

Kirchlicher Friedensappell gegen Atomwaffen

Berlin (epd). Nach dem Inkrafttreten des internationalen Atomwaffenverbotsvertrags haben Vertreter der kirchlichen Friedensarbeit eine neue Sicherheitspolitik und einen Verzicht auf atomare Abschreckung gefordert.