Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Brahms: Verbotsvertrag ist „großer Schritt auf Weg zur atomwaffenfreien Welt“

Als einen „großen Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt“ hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms (Wittenberg), den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen bezeichnet, der am 22. Januar völkerrechtlich in Kraft tritt.

Erfurter Theologe sieht in US-Senatswahl Symbol gegen Rassismus

Erfurt (epd). Der Martin-Luther-King-Experte Michael Haspel sieht im Einzug des afroamerikanischen Baptistenpredigers Raphael Warnock in den US-Senat "ein Signal für den ganzen Süden" der Vereinigten Staaten. Seine Wahl könne die Bildung zivilgesellschaftlicher Bündnisse gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit befördern, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Erfurt.

UN: Hunderttausende Menschen in Äthiopiens Tigray-Region ohne Hilfe

Genf (epd). Die Vereinten Nationen sind alarmiert über das Schicksal Hunderttausender notleidender Menschen in der umkämpften Tigray-Region in Äthiopien. Die Menschen seien seit Beginn des Konflikts zwischen der Zentralregierung und der Volksbefreiungsfront von Tigray vor zweieinhalb Monaten von humanitärer Hilfe abgeschnitten, teilte ein UN-Sprecher am Freitag in Genf mit.

Käßmann: Rassismus treibende Kraft für Unruhen in Washington

Hannover/Washington (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat schockiert auf die Unruhen in der US-Hauptstadt Washington reagiert. "Die Bilder bestätigen die Erkenntnis: Gewalt beginnt mit Worten und endet mit Taten", sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag. 

Internationale Kritik von Kirchenvertretern an Angriff auf US-Kapitol

Washington/Frankfurt a.M. (epd). Kirchenvertreter aus aller Welt haben mit Erschrecken auf die gewaltsame Erstürmung des US-Kapitols in Washington durch Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump reagiert. Der Erzbischof von Washington, Kardinal Wilton Gregory, nannte das US-Kapitol einen "heiligen Boden".

Mindestens 20 Tote bei Luftangriff in Mali

Frankfurt a.M./Bamako (epd). Im Zentrum von Mali sind bei einem französischen Luftangriff am Sonntag mindestens 20 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien zahlreiche Teilnehmer einer Hochzeitsgesellschaft, berichtete der Nachrichtensender France24 am Dienstagabend unter Berufung auf Dorfbewohner.

Kolumbien: Immer mehr Morde gegen ehemalige Farc-Kämpfer

Berlin/Bogotá (epd). Die Zahl der getöteten Ex-Farc-Kämpfer ist in Kolumbien auf 251 gestiegen. In der Nacht zum Sonntag wurde ein 34-jähriger ehemaliger Guerillero in der Region Cartagena von Unbekannten erschossen, wie die Tageszeitung "El Tiempo" am Montag (Ortszeit) berichtet.