Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedensverband: Russischer Angriff ist "bitterer Rückschritt"

Bonn (epd). Als „bitteren Rückschritt“ für die Friedensbewegung hat der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Jan Gildemeister, die russische Invasion in der Ukraine bewertet. Der russische Überfall sorge für „Trauer, Mitgefühl, Wut und Ohnmacht“, erklärte Gildemeister in einem am Freitag in Bonn veröffentlichten Rundbrief an die AGDF-Mitglieder.

Mehrere Tausend Menschen zu Friedensdemonstration in Berlin erwartet

Berlin (epd). Ein breites Bündnis von Organisationen ruft für Sonntag zu einer Demonstration in Berlin für Frieden in Europa auf. Zu der Kundgebung an der Siegessäule seien 20.000 Menschen angemeldet, sagte der Geschäftsführende Vorstand der Kampagnen-Plattform Campact, Christoph Bautz, als einer der Initiatoren am Freitag bei einer Online-Pressekonferenz.

EKD ruft zur Teilnahme an Kundgebung am Sonntag in Berlin auf

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat dazu aufgerufen, jetzt für den Frieden auf die Straße zu gehen, um deutlich zu machen, dass die Menschen keinen Krieg, sondern den Frieden wollen.

Angriff auf die Ukraine: Deutschland und Europa suchen nach Antwort

Berlin (epd). Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine suchen Deutschland und die EU nach einer deutlichen Antwort auf das Vorgehen Russlands. Man müsse der russischen Führung klarmachen: „Für diese Aggression zahlt sie einen bitteren Preis“, erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag in Berlin.

EKD-Friedensbeauftragter Kramer: "Krieg ist gegen Gottes Willen"

Bonn/Erfurt (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat erschüttert auf den russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. „Der Angriff auf die Ukraine hat mich in dieser Massivität erschrocken“, sagte der Bischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland laut einer am Donnerstag in Bonn verbreiteten Erklärung.