Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN-Vollversammlung verurteilt Annexionen Russlands in der Ukraine

New York, Genf (epd). Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat mit großer Mehrheit die Annexionen Russlands in der Ukraine verurteilt. Für eine entsprechende Resolution stimmten am Mittwoch (Ortszeit) in New York am Ende einer Dringlichkeitssitzung 143 Staaten, darunter Deutschland und die USA.

Neuer Connection Rundbrief "KDV im Krieg" erschienen

In der Ausgabe Oktober 2022 des Rundbriefes "KDV im Krieg" befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zum Krieg in der Ukraine, zur Kampagne #ObjectWar Campaign, zu Kriegsdienstverweigerung und Asyl, zur Ukraine, zu Russland, zu Belarus, zu Deutschland, zu Südkorea und Israel.

UN-Kommissariat rückt russische Angriffe in Nähe von Kriegsverbrechen

Genf (epd). Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat die jüngsten russischen Raketenangriffe auf Zivilisten in der Ukraine in die Nähe von Kriegsverbrechen gerückt. Das Völkerrecht verbiete Angriffe auf Zivilisten und auf Objekte, die für das Überleben der Bevölkerung unerlässlich seien, betonte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats, Ravina Shamdasani, am Dienstag in Genf.

Hautnahes Erleben einer Abschottung mit System

„Es ist eine Abschottung mit System!“ Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Multiplikatoren- und Begegnungsreise nach Athen und Lesbos, zu der die katholische Friedensbewegung pax christi und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) eingeladen hatte, war es eine bedrückende Erfahrung, die sie beim europäischen Grenzregime in Griechenla

Ministerium: 25 ehemalige afghanische Bundeswehr-Ortskräfte gestorben

Berlin (epd). 25 ehemalige afghanische Ortskräfte der Bundeswehr sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums seit der Machtübernahme der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan verstorben. Wie ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin sagte, starben nach vorliegenden Informationen zwölf von ihnen „eines natürlichen Todes“ oder infolge eines Unfalls.

An der Seite der Opfer, auf der Suche nach den Tätern

Über 30 Jahre lang fungierte Memorial als eine Art Gewissen der russischen Gesellschaft. Mittlerweile ist die Organisation in Russland verboten. Ob der Friedensnobelpreis den Aktivisten zu neuem Aufschwung verhilft, ist fraglich.