Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Äthiopien: Hilfe erreicht Hauptstadt von Krisenregion Tigray

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Erstmals seit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens vor zwei Wochen hat das Rote Kreuz Hilfslieferungen in die Hauptstadt der äthiopische Krisenregion Tigray gebracht. Zwei Lkw mit medizinischen Hilfsgütern haben am Dienstag die Regionalhauptstadt Mekelle erreicht, wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Addis Abeba mitteilte.

Friedensgruppen planen Aktionen gegen Krieg und Aufrüstung

Bonn (epd). Ein Bündnis aus gut einem Dutzend Friedens- und antimilitaristischen Organisationen plant für Samstag Aktionen gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine!

Friedensgruppen planen Aktionen gegen Krieg und Aufrüstung

Für den 19. November 2022 rufen Friedensgruppen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), zu dezentralen Protesten gegen den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung des Militärs auf – in zahlreichen Städten von Hamburg bis München und Bonn bis Berlin sind Aktionen geplant.

Ärzte: Scholz soll sich bei G20-Gipfel für Waffenstillstand kämpfen

Berlin/Kaufering (epd). Vor dem G20-Gipfel, der am Dienstag auf Bali beginnt, hat sich die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW in einem öffentlichen Appell an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gewandt. Dieser solle sich auf dem Gipfel für einen Waffenstillstand einsetzen, teilte der ehemalige IPPNW-Geschäftsführer Rolf Bader am Sonntag in Kaufering mit.

Evangelische Friedensethik wird überprüft

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine streitet die evangelische Kirche um ihre friedensethischen Positionen. Eine "Friedenswerkstatt" soll nun an einer neuen Positionierung arbeiten. Ihr Anspruch: alle Positionen in einer Feder vereinen.

EKD-Friedensbeauftragter bleibt bei Nein zu Waffen für Ukraine

Magdeburg (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat seine ablehnende Haltung zu Waffenlieferungen an die Ukraine wiederholt. Im Eröffnungsgottesdienst zur EKD-Synodentagung am Sonntag in Magdeburg sagte der mitteldeutsche Bischof: „Müssen wir nicht um der Gerechtigkeit und Nächstenliebe willen helfen? Das ist klar. Aber auch mit Waffen?