Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Brahms: Es gibt gute Gründe, wachsam zu bleiben

„Es gibt genug Gründe, wachsam zu bleiben!“ Dies betonte der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms bei seiner Bibelarbeit zu Matthäus 25, 1-13, dem Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen. Angesichts von Krieg, Verfolgung und Terror in der Welt sei es gut, dem Rat Jesu zu folgen, wachsam zu bleiben.

Den Frieden gefeiert

Es sollte eine der wenigen offiziellen Veranstaltungen des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Stuttgart im Zentrum Frieden werden: das Feierabendmahl in der Friedenskirche, zu dem die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) die Kirchentagsbesucher eingeladen hatte.

Bekannte Gesichter am Stand der evangelischen Friedensarbeit in Stuttgart

Gemeinsam informieren auf dem Markt der Möglichkeiten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) sowie die Konferenz evangelischer Freiwilligendienste (KeF) die Kirchentagsbesucher über ihre Arbeit und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Bausoldaten-Film im Zentrum Frieden in Stuttgart vorgestellt

Der Schweriner Bischof Andreas von Maltzahn, der letzte DDR-Verteidigungsminister Pfarrer Rainer Eppelmann, Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh oder der Liedermacher Gerhard Schöne haben eins gemeinsam: Sie waren zu DDR-Zeiten Bausoldaten, haben ihren Wehrdienst ohne Waffen abgeleistet.

EKD-Friedensbeauftragter in Stuttgart: Nach zivilen Alternativen bei Konflikten suchen

Angesichts der Zuspitzung der gegenwärtigen Krisen in der Ukraine, im Nahen Osten, im Irak und in Syrien stellt sich die Frage nach einer neuen Friedensordnung in Europa und weltweit. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte dazu zu einer Diskussionsrunde auf dem Markt der Möglichkeiten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag eingeladen.

„Sein Rat ist gefragt, sein Wort hat Gewicht"

Für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz für Frieden, die Überwindung von Gewalt und das Recht auf Kriegsdienstverweigerung hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) den scheidenden Leiter der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz, Friedhelm Schneider, gewürdigt.