Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Verdacht der Volksverhetzung bei Karnevalsumzügen

Frankfurt a.M. (epd). Nach den Karnevalsumzügen im oberbayerischen Steinkirchen sowie im südthüringischen Wasungen ermitteln Staatsanwälte wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Bei dem Umzug in Steinkirchen war am Sonntag ein als Panzer dekorierter Wagen mit den Aufschriften "Ilmtaler Asylabwehr" und "Asylpaket III" durch die Straßen gerollt.

Rund 7.000 Soldaten in der Flüchtlingshilfe

Berlin (epd). Ende 2015 waren 6.890 Soldaten der Bundeswehr bei der Flüchtlingshilfe im Inland eingesetzt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, wie der Bundestag am Freitag in Berlin mitteilte.

Von der Leyen nennt Mali-Einsatz gefährlich

Düsseldorf (epd). Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat Gefahren bei der ausgeweiteten Afrika-Mission der Bundeswehr eingeräumt. "Der Einsatz in Mali ist ohne Frage gefährlich", sagte sie der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Ökonom Hickel fordert Export-Stopp für deutsche Rüstungsgüter

Bremen (epd). Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel hat die Bundesregierung aufgefordert, Rüstungsexporte in Krisengebiete zu stoppen. Auch angesichts der durch Kriege ausgelösten Flüchtlingsbewegungen werde Deutschland damit zum "Täter in gigantischer Sicht", sagte Hickel am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Bremen.

60 Jahre Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Das Jubiläum werde im Juni in Bonn mit einem Festakt und begleitenden Veranstaltungen begangen, kündigte die Bundesgeschäftsstelle am Dienstag in Bonn an.

Rentzing: Zweifel an Vereinbarkeit von Christsein und "Pegida"

Dresden (epd). Der evangelische sächsische Landesbischof Carsten Rentzing hat Zweifel geäußert, ob sich Christsein und das Mitlaufen bei "Pegida" miteinander vereinbaren lassen. "Ich bin unsicher, ich zweifle", sagte Rentzing auf eine entsprechende Frage der "Freien Presse" (Montagsausgabe).

Hilfswerke fordern Staaten zu mehr Syrien-Hilfe auf

London/Bonn (epd). Rund 100 internationale Hilfsorganisation haben die Staatengemeinschaft zu einem stärkeren Engagement für die syrische Bevölkerung aufgerufen. Es müsse sichergestellt werden, dass alle Bedürftigen versorgt werden könnten, forderten die Organisationen, darunter das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft", die Welthungerhilfe und Save the Children am Montag.

Syrisches Oppositionsbündnis trifft UN-Gesandten

Genf (epd). Vor einem geplanten Treffen mit dem UN-Sondergesandten Staffan de Mistura hat das syrische Oppositionsbündnis HNC klargestellt, vorerst nicht mit der Delegation des Assad-Regimes verhandeln zu wollen.

Genfer Syrien-Gespräche stehen auf der Kippe

Genf (epd). Angesichts eines möglichen Scheiterns der Syrien-Gespräche in Genf hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an die Einsicht der verfeindeten Parteien appelliert. Das Assad-Regime und die Opposition müssten gemeinsam das Leiden der Menschen in dem Bürgerkriegsland beenden, sagte Ban am Sonntag. Die Kämpfe und die schrecklichen Menschenrechtsverletzungen sollten unverzüglich aufhören.