Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Maas will im Sicherheitsrat Schwerpunkt auf Krisenprävention legen

Brüssel (epd). Deutschland will sich als Mitglied des UN-Sicherheitsrates vor allem für die Verhinderung von Konflikten einsetze. Man solle sich nicht immer erst mit Krisen beschäftigen, wenn es eigentlich schon zu spät sei, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Montag in Brüssel.

"Soldaten haben seelsorgerliche Begleitung verdient"

Ingolstadt (epd). Der Seelsorger Wolf Eckhard Miethke ist der neue Militärpfarrer in Ingolstadt. Am 31. Januar wird er vom Evangelischen Militärbischof Sigurd Rink (Berlin) in sein Amt eingeführt. Miethke hat bayerische Wurzeln: In den 1980er Jahren leistete er seinen Grundwehrdienst in Leipheim und studierte Evangelische Theologie in Neuendettelsau.

Venezuela: Europäer fordern von Maduro Neuwahlen

Brüssel/Caracas (epd). Die EU-Staaten erhöhen den Druck auf Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. "Werden nicht binnen acht Tagen Wahlen angekündigt, sind wir bereit, Juan Guaidó als Interimspräsidenten anzuerkennen, der einen solchen politischen Prozess einleitet", erklärte die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung Martina Fietz am Samstag auf Twitter.

Venezuelas Staatschef Maduro bietet Opposition Dialog an

Berlin/Caracas (epd). Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat der Opposition Gespräche für einen nationalen Dialog angeboten. Er sei dazu bereit, mit allen politischen Sektoren zu sprechen, erklärte der Linksnationalist laut der Tageszeitung "El Universal" vom Freitag. Uruguay und Mexiko hatten Verhandlungen der verfeindeten Lager im Machtkampf um die Präsidentschaft angeregt.

„Es ist gut, sich lokal, global und radikal für den Frieden einzusetzen“

Können gewaltfreie Instrumente und Methoden Konflikte lösen? Und wie kann es gelingen, dass solche Alternativen zu militärischen Mitteln mehr Beachtung finden in der Politik und in gesellschaftlichen Debatten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Studientag der evangelischen Friedensarbeit in der evangelischen Akademie in Arnoldshain.

Rückschlag für Friedensprozess in Kolumbien

Berlin/Bogotá (epd). Die Hoffnung auf dauerhaften Frieden in Kolumbien hat einen herben Rückschlag erlitten: Nach dem Bombenanschlag in der Hauptstadt Bogotá erklärte Präsident Iván Duque die Friedensgespräche mit der linksgerichteten Guerilla ELN offiziell für beendet.