Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Ökumenisches Institut für Friedenstheologie gegründet

Köln/Aalen (epd). Katholische und evangelische Theologinnen und Theologen haben das "Ökumenische Institut für Friedenstheologie (ÖFT)" gegründet. Die 18 Gründungsmitglieder beschlossen in Köln "die erste Forschungseinrichtung, die sich im Raum der Volkskirchen auf friedenstheologische Fragen spezialisiert", teilte Professor Thomas Nauerth aus Bielefeld am Sonntag mit.

Kirchlicher Studientag zum "gerechten Frieden"

Nürnberg (epd). Das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Bayern will sich bei seiner nächsten Tagung Ende März in Lindau mit dem Thema "Kirche des gerechten Friedens werden" auseinandersetzen. Mit einem Studientag am 29.

Aktionsgemeinschaft Frieden feiert ihr 50-jähriges Bestehen

Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Die 31 Mitgliedsorganisationen organisieren in diesem und im kommenden Jahr 50 Veranstaltungen in Form von Vorträgen Seminaren, Tagungen und Studienfahrten, wie die AGDF am Mittwoch in Bonn ankündigte.

Landeskirche Hannovers fördert Friedensorte

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers fördert erstmals sechs Friedensorte in der Landeskirche. Aus dem Fonds Friedenswege erhalten sie eine Fördersumme von insgesamt 580.000 Euro. Die Friedensorte machen Bildungsangebote für unterschiedliche Altersgruppen und übernehmen für Kirchenkreise und Sprengel stellvertretende Aufgaben im Rahmen der Friedensarbeit.

Hannoversche Landeskirche will weitere Friedensorte fördern

Hannover (epd). Die hannoversche Landeskirche will weitere "Friedensorte" fördern. Für 2019 und 2020 seien dafür je 300.000 Euro in den Haushalt eingestellt, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Mission und Ökumene, Ottomar Fricke, am Donnerstag vor der Landessynode in Hannover. Anlässe wie Gedenktage und besondere Orte seien wichtig, um vor allem junge Menschen zu erreichen.

Weg der Versöhnung auf den Schlachtfeldern von einst

Frankenthal (epd). "In einem schlecht gebauten Backsteinkeller erlebte ich die bangsten Stunden meines Lebens", schreibt Friedrich Hauß über die Nacht des 4. Juli 1916. Und doch macht der Großvater von Pfarrer Martin Henninger im Ersten Weltkrieg an der Front in Frankreich genau in dieser Nacht im kleinen Örtchen Misery seinen Frieden mit Gott.

EKD-Friedensbeauftragter Brahms betont Lehren aus Erstem Weltkrieg

Bonn/Bremen (epd). Der Vorrang von Diplomatie und gewaltfreien Strategien zur Lösung von Konflikten und Krisen gehört nach Auffassung des kirchlichen Friedensbeauftragten Renke Brahms zu den zentralen Lehren nach Ende des Ersten Weltkriegs. Mit Blick auf diese Urkatastrophe des 20.