Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Friedensforscher und Ostermarsch-Mitbegründer Andreas Buro gestorben

Aachen (epd). Der Politikwissenschaftler und Friedensforscher Andreas Buro ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Grävenwiesbach im Taunus, wie das Aachener Friedensmagazin "aixpaix.de" mitteilte, für das Buro als Autor tätig war.

„Für Kriegsdienstverweigerer in Europa war 2015 kein gutes Jahr“

In Europa werden nach wie vor Kriegsdienstverweigerer diskriminiert und deren Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen missachtet. Dies betonte der Vorsitzende des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Friedhelm Schneider aus Speyer, bei der Vorlage des EBCO-Jahresberichtes „Kriegsdienstverweigerung in Europa 2015“.

Flüchtlingskrise als große Lern- und Entwicklungsmöglichkeit

Die Flüchtlingsfrage stellt aus friedenspädagogischer Sicht eine große Lern- und Entwicklungsmöglichkeit für die deutsche Gesellschaft dar. „Diese Chance kann nur genutzt werden, wenn wir uns sowohl der bestehenden Risiken wie auch der Ressourcen bewusst werden, die uns zur Verfügung stehen“, wurde auf der Tagung „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21.

Koblenzer Kongress berät Perspektiven der Friedensbildung

Ist Frieden angesichts der weltpolitischen Lage noch ein glaubwürdiges Versprechen? Was macht Frieden heute aus? Und wer darf sich friedlich nennen? Das sind Fragen, die gerade Kinder und Jugendliche stellen und die verschiedenste Unterrichtsfächer der Schulen betreffen. Friedensbildung gibt hier Antwort.

Was der Krieg hinterlässt

Essen (epd). Starr ist sein Blick, soweit man die Augen unter dem Helm überhaupt erkennen kann. Das Gewehr hält der Soldat der US-Marine fest in der Hand. Der Betrachter des Fotos kann erahnen, dass der Mann, der im Vietnamkrieg vom Kriegsfotografen Don McCullin abgelichtet wurde, Schreckliches erlebt haben muss. Die Grausamkeiten selbst sind auf dem Bild aber nicht zu sehen.