Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Bundesländer halten an Schulbesuchen von Offizieren fest

Düsseldorf/Saarbrücken (epd). In den deutschen Bundesländern sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr auch künftig an Schulen sprechen. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den 16 Ländern. "Es gibt für die Landesregierung keine Veranlassung, die derzeit geltenden Regelungen zu ändern", sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Spagat der Bundeswehr: "Bildungswerk" und Arbeitgeber?

München (epd). Bayerns Kultusministerium hat kein Problem mit dem Besuch von Jugendoffizieren oder Karriereberatern der Bundeswehr an Schulen. Der gleichen Meinung sind auch die Kultusministerien in den übrigen Bundesländern, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergab.

Harsche Kritik an Berliner SPD wegen Bundeswehr-Beschluss

Berlin (epd). Der Parteitagsbeschluss der Berliner SPD, den Einsatz von Jugendoffizieren der Bundeswehr an Berliner Schulen künftig zu verbieten, stößt in der eigenen Partei auf harsche Kritik. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil erklärte am Montag, die Bundeswehr sei eine Parlamentsarmee und die müsse gestärkt werden.

„Immer wieder deutlich machen, dass Gewaltfreiheit einen festen Ort in der Kirche hat“

Die Friedensarbeit wie auch die Friedensbewegung können in Deutschland auf eine lange, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier die Debatte um die Wiederbewaffnung, die Großdemonstrationen in den 1980er Jahren, die friedliche Revolution in der DDR, die Entwicklung der zivilen Konfliktbearbeitung, der Friedensfach- und der Freiwilligendienste.

Friedensdienste in Zeiten von Populismus und Fremdenfeindlichkeit

Wie kann die Friedensarbeit auf die aktuellen Herausforderungen und die Gefährdungen der Demokratie angesichts von populistischen und rechtsextremen Strömungen, von rassistischen und antisemitischen Stimmen antworten und sich für die Unteilbarkeit der Würde und die Wahrung der Rechte aller Menschen einsetzen? Dieser Frage geht die Tagung „Miteinander aktiv!

Kirche muss Friedensdienst in einer Welt voller Konflikte leisten

Lindau (epd). Die tatkräftige Verantwortung der Kirche für Frieden und Klimaschutz hat am Montag den Auftakt der Frühjahrstagung der bayerischen Landessynode in Lindau bestimmt. Das heiße Eisen einer Neugestaltung der Versorgungsleistungen für Pfarrer und Kirchenbeamte will die Synode hingegen noch nicht anfassen.

„Frieden geht nicht ohne Konfliktbearbeitung“

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist erfolgreich. Gewaltfreies Handeln kann helfen, Spannungen und Auseinandersetzungen zu schlichten und Frieden schaffen. Doch dies spielt in der öffentlichen Wahrnehmung nur eine geringe Rolle.

Grafisches Motiv zum Thema „friedensklima“ ausgewählt

„friedensklima“, so lautet das Motto der diesjährige Ökumenischen FriedensDekade, die jährlich im November in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag durchgeführt wird. Jetzt wurde im Rahmen eines bundesweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs der FriedensDekade das zentrale Plakatmotiv vom Trägerkreis ausgewählt.