Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Speyer (epd). Der pfälzische Friedenspfarrer Detlev Besier hat dazu aufgerufen, angesichts des Kriegs in der Ukraine nicht den Einsatz für eine friedliche Weltordnung aufzugeben.
Köln (epd). „Mir ist überhaupt nicht nach Feiern zumute. Aber ich habe Verständnis für alle, die feiern“, fasste die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) die Bandbreite der Gefühle in der Karnevalshochburg Köln am Rosenmontag zusammen. Reker sprach auf dem Chlodwigplatz zu Beginn der Großdemonstration gegen den Krieg in der Ukraine.
Berlin (epd). „Ich möchte keinen Krieg. Oma und Opa sind in Russland, jetzt kann ich sie nicht mehr besuchen“, sagt Dunja. Die fünfjährige Berliner Halb-Russin hat ein buntes Schild mit einer großen gelben Sonne, bunten Blumen und einem Friedensengel gemalt, das sie bei der Anti-Kriegs-Demonstration vor sich her trägt.
Berlin, Bielefeld (epd). Der Bundestag debattiert über Konsequenzen aus dem russischen Angriff auf die Ukraine und in unmittelbare Nähe demonstrieren Hunderttausende für Frieden: Berlin hat am Sonntag ganz im Zeichen des Kriegs in der Ukraine gestanden. „Wir haben Krieg in Europa“, sagte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) zur Eröffnung der Sondersitzung des Parlaments.
Bonn (epd). Als „bitteren Rückschritt“ für die Friedensbewegung hat der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Jan Gildemeister, die russische Invasion in der Ukraine bewertet. Der russische Überfall sorge für „Trauer, Mitgefühl, Wut und Ohnmacht“, erklärte Gildemeister in einem am Freitag in Bonn veröffentlichten Rundbrief an die AGDF-Mitglieder.
Der russische Überfall auf die Ukraine sorge für Gefühle von Trauer, Mitgefühl, Wut und Ohnmacht. Dies betonte Jan Gildemeister, der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in einem Rundbrief an die AGDF-Mitglieder.
Berlin (epd). Ein breites Bündnis von Organisationen ruft für Sonntag zu einer Demonstration in Berlin für Frieden in Europa auf. Zu der Kundgebung an der Siegessäule seien 20.000 Menschen angemeldet, sagte der Geschäftsführende Vorstand der Kampagnen-Plattform Campact, Christoph Bautz, als einer der Initiatoren am Freitag bei einer Online-Pressekonferenz.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat dazu aufgerufen, jetzt für den Frieden auf die Straße zu gehen, um deutlich zu machen, dass die Menschen keinen Krieg, sondern den Frieden wollen.