Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Unter dem Eindruck der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sind am Karsamstag in Niedersachsen und Bremen wieder die Ostermarschierer auf die Straße gegangen. Bei ihren Protesten ging es auch um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Protest gegen Kriege, neues Wettrüsten und Wehrpflicht: Am Karsamstag gehen in über 70 Städten Menschen auf die Straße, um für Frieden zu demonstrieren. Groß ist auch die Sorge vor einer neuen Wehrpflicht.
Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine, weltweite Aufrüstung und mögliche Wehrpflicht: Gründe für Proteste haben die Ostermarschierer zuhauf. Die Teilnehmerzahl bewegt sich bislang auf dem Niveau des Vorjahres.
Seit fast 70 Jahren demonstrieren zu Ostern viele Menschen für den Frieden. Auch 2026 sind bundesweit rund 100 Aktionen geplant, darunter etwa ein Dutzend im Nordwesten. Im Mittelpunkt der Proteste stehen Kriege und eine Rückkehr zur Wehrpflicht.
Die aktuellen Kriege dürften nach Einschätzung des Friedensforschers Tobias Debiel für mehr Zulauf bei den Ostermärschen sorgen. In den Aufrufen würden auch Unterschiede in der Friedensbewegung sichtbar.
Seit fast 70 Jahren demonstrieren in der Bundesrepublik zu Ostern viele Menschen für den Frieden. Auch 2026 sind rund 100 Aktionen geplant. Im Mittelpunkt der Proteste stehen die aktuellen Kriege, Aufrüstung und eine Rückkehr zur Wehrpflicht.
Rüstungsexporte in Konfliktregionen sind nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ein „Spiel mit dem Feuer“ und tragen dazu bei, dass Konflikte und Kriege möglich werden und eskalieren.
Die Friedensbewegung der DDR hat Erfurts Regionalbischöfin früh geprägt. Im November vertritt Friederike Spengler die Ökumenische Friedensdekade als Botschafterin.
Die Theologin Margot Käßmann bleibt auch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs bei ihrer pazifistischen Grundhaltung. Über die neue Friedensdenkschrift ihrer Kirche ist sie "enttäuscht".
Angesichts einer drohenden atomaren Aufrüstung in der Welt haben die Teilnehmenden des Friedenskongresses 2026 der Woltersburger Mühle in einem einmütig verabschiedeten Appell die Bundesregierung aufgefordert, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beitritt und auch weiterhin bei den Vertragsstaatenkonferenzen einen Beobachter-Status beibehält.