Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Frankfurt a.M./Genf (epd). Die äthiopische Regierung hat nach eigenen Angaben Dutzende Hilfskonvois in die umkämpfte Region Tigray geschickt. Berichte, wonach wegen anhaltender Kämpfe keine humanitäre Hilfe geleistet werden könne, seien falsch, teilte das Büro von Ministerpräsident Abiy Ahmed am Freitag mit.
Aachen (epd). Der Aachener Friedenspreis rückt in diesem Jahr das Schicksal von Flüchtlingen in Nordafrika und die Wohnungsnot in brasilianischen Metropolen in den Fokus. Der französische Priester Antoine Exelmans und das Menschenrechtszentrum Gaspar Garcia im brasilianischen São Paulo erhielten am Donnerstagabend die coronabedingt erstmals online verliehene Auszeichnung.
Aachen/Jülich (epd). Zuflucht und Schutzort für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Oujda, einer marokkanischen Stadt an der algerischen Grenze: Der französische Priester Père Antoine Exelmans ist mit seinem von der evangelischen Kirche in Deutschland unterstützten Flüchtlingsprojekt "Vivre l'Espoir" (Hoffnung leben) seit Donnerstag Träger des Aachener Friedenspreises.
Frankfurt a.M./New York (epd). Trotz Zusagen der äthiopischen Regierung, Hilfsgüter in die umkämpfe Region Tigray zu lassen, gestalten sich humanitäre Lieferungen weiter schwierig. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR erklärte am Dienstag in Genf, die Region sei für seine Mitarbeiter noch nicht erreichbar.
Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Die äthiopische Regierung hat nach rund einem Monat heftiger Kämpfe die Militäroperation in der Region Tigray für beendet erklärt. Das Büro von Ministerpräsident Abiy Ahmed teilte am Montag mit, die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF), die die Region bisher kontrollierte, sei vollständig geschlagen.
Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Die äthiopische Regierung hat nach eigenen Angaben mit dem Wiederaufbau der umkämpften Region Tigray begonnen. Ministerpräsident Abiy Ahmed teilte am Samstagnachmittag auf Twitter mit, mehrere Teams hätten angefangen, zerstörte Infrastruktur zu reparieren und den Betrieb essenzieller Dienste wieder aufzunehmen.
Genf (epd). Die Gewalt in der Tigray-Region in Äthiopien zwingt nach Angaben der Vereinten Nationen weiter viele Menschen zur Flucht. Allein am Donnerstag seien mehr als 1.000 Menschen aus Tigray in den Sudan geflüchtet, teilte das Hilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit. Insgesamt seien nun 47.000 Flüchtlinge aus Tigray im Sudan angekommen
New York (epd). Der Krieg im Jemen und seine Folgen haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen schon 233.000 Menschen das Leben gekostet. Der 2015 begonnene Konflikt habe zur schlimmsten humanitären Krise weltweit geführt, beklagte das UN-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten (Ocha), am Dienstag (Ortszeit) in New York.
Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Die äthiopische Regierung will offenbar Hilfslieferungen für die Konfliktregion Tigray zulassen. Außenminister Demeke Mekonnen sagte bei einem Treffen mit dem UN-Sondergesandten für das Horn von Afrika, Parfait Onanga-Anyanga, die Regierung werde die Arbeit von Hilfsorganisationen unterstützen, wie der regierungsnahe Sender Fana BC am Mittwoch berichtete.
Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) plädieren dafür, dass sich Kirchen und Regierungen stärker für den Schutz und die Rechte der von Krieg und Vertreibung bedrohten Zivilisten in der Region Berg-Karabach einsetzen.