Die Suche nach dem Konsens Allen wohl und niemandem weh, beste Grüße von der EKD, witzeln Kritiker über die neue Friedensdenkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie kritisieren das die Gattung Denkschrift bestimmende Konsensprinzip und vermissen die Eindeutigkeit in politischen Wertungen und konkreten Handlungsanweisungen. Doch was will eine Denkschrift?
„Fürchte dich nicht“, so lautete das Motto des 19. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1981 in Hamburg. Es war sicher einer der politischsten Kirchentage in Deutschland, der nachdrücklich von den Themen Krieg und Frieden geprägt war. Während des Kirchentages kam es am 20. Juni 1981 zu einer großen Friedensdemonstration mit rund 100.000 Teilnehmern.
Die wachsende Aufrüstung der Bundeswehr und der weiter steigende deutsche Rüstungsetat sind bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) auf scharfe Kritik gestoßen.
Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) die Bedeutung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung betont. Auch wenn in Deutschland mittlerweile die Wehrpflicht ausgesetzt ist, bleibt das Thema nach wie vor hochaktuell, unterstreicht der EAK-Bundesvorsitzende Dr. Christoph Münchow.
Die internationale Staatengemeinschaft und die Bündnissysteme haben seit 1990 auf die aktuellen Konflikte noch keine befriedigenden Antworten gefunden.
Am 8. Mai wird des Endes des 2. Weltkrieges und der Befreiung vom NS-Regime gedacht. Am 9. Mai jährt sich zum 60. Male der Beitritt der Bundesrepublik Deutschland in das Militärbündnis NATO.
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Bedeutung der Friedensbewegung betont und angekündigt, sich zukünftig wieder verstärkt zu Wort zu melden.
Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden K.d.ö.R.
Dieser Einladung Christi aus dem Lied des Mennonitischen Gesangbuchs (2004, Nr. 488) sind wir gefolgt, indem wir uns auf ganz unterschiedlichen Ebenen auf den Weg zu einer Friedenserklärung gemacht haben.
Auf die nach wie vor bestehenden Gefahren von chemischen Waffen hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hingewiesen. Trotz internationaler Abkommen spielen in aktuellen Konflikten wie in Syrien oder dem Herrschaftsgebiet der Terrororganisation IS chemische Waffen immer noch eine unheilvolle Rolle, mahnt der EAK-Bundesvorsitzende Dr.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat heute in Bremen an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren erinnert.