Dürfen Christen ohne Sünde rechtmäßig Kriege führen? Für das „Augsburger Bekenntnis“, bis heute eine der maßgeblichsten Bekenntnisschriften der lutherischen und vieler unierter Kirchen, ist die Antwort klar. Im dortigen Artikel 16 wird dem Staat das Recht eingeräumt, rechtmäßig Kriege führen und in ihnen mitstreiten zu können. Und das Augsburger Bekenntnis geht noch weiter.
New York/Genf (epd). Die umkämpfte Rebellenhochburg Ost-Aleppo droht laut dem UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien zu einem "riesigen Friedhof" zu werden. Alleine am Mittwoch seien etliche Menschen bei einem Luftangriff auf den belagerten Teil der syrischen Stadt getötet worden, berichtete O'Brien dem UN-Sicherheitsrat in New York.
Der Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD e. V. sucht drei Friedensarbeiterinnen oder Friedensarbeiter im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Aus Anlass des Reformationsjubiläums findet vom 20. Mai bis 10. September 2017 in der Lutherstadt Wittenberg die Weltausstellung „Reformation heißt Zukunft gestalten“ statt (www.r2017.org).
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) erwarten von den neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung eindeutige Friedensperspektiven anstelle eines einseitigen, sicherheitslogischen Denkens.
Die hannoversche Landeskirche hat die Politik und die eigenen Mitglieder aufgefordert, sich mehr als bisher für Frieden, die Achtung der Menschenrechte und weltweite Abrüstung einzusetzen.
Die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg hat sich für ein Exportverbot von Kleinwaffen, für eine Beschränkung von Waffenexporten und eine Stärkung von Friedensbildung und ziviler Konfliktbearbeitung ausgesprochen.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Asylanträge türkischer Soldaten aus dem NATO-Hauptquartier in Ramstein wohlwollend zu prüfen. Dies könne die Gewährung von Asyl, dies könne aber auch ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland sein, meint die EAK.
Besorgt hat sich der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, zur Zukunft der internationalen Rechtsordnung geäußert. Anlass sind die Ankündigung Russlands, sich vom Internationalen Strafgerichtshof zurückzuziehen, sowie der Austritt mehrerer afrikanischer Staaten aus dem Internationalen Strafgerichtshof. Noch bis zum 24.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn vom 31. März bis 31. August 2017 sucht eine Vertretung für die Koordinatorin des Projektes „Integratives Lernen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, eine Blended Learning Fortbildungsreihe“ des evangelischen Forums entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF).
Die Evangelisch-reformierte Kirche will sich intensiv in die Diskussion um den richtigen Weg zum Frieden einmischen. „Wir benötigen ein Koordinatensystem oder so etwas wie eine ausgerichtete Kompassnadel für unser Denken und Handeln in Sachen Frieden in Kirche und Gesellschaft“, sagte der Hannoveraner Theologieprofessor Marco Hofheinz vor der Gesamtsynode in Emden.