Auch wenn Verhandlungen über ein Ende des russischen Krieges in der Ukraine für viele derzeit unrealistisch erscheinen, begrüßt der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Landesbischof Friedrich Kramer, die Initiative Chinas als eine wichtige Grundlage für mögliche Verhandlungen.
Am 24. Juni ist der 6. Kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst in Büchel, bei dem der ehemalige badische Landesbischof Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh in einem Gottesdienst am Haupttor die Predigt halten wird. Bereits am 19.
Am 24. Februar jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum ersten Mal. Zum Jahrestag hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ein Friedensgebet vorbereitet für Friedensandachten und Friedensgottesdienste an diesem Jahrestag. Und sie stellt weitere Materialien zur Gestaltung von Friedensgebeten zur Verfügung.
Am 24. Februar jährt sich der Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine zum ersten Mal: Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!“ rufen 18 Friedensgruppen, darunter auch die AGDF, zu Protesten gegen den Krieg und für Frieden auf.
Im Herbst 2022 waren sich viele deutsche Politiker*innen einig, dass russische Deserteure, Militärdienstentzieher und Verweigerer geschützt werden sollen. Doch das BAMF schafft andere Fakten. PRO ASYL und Connection e.V fordern deutliche Verbesserungen für Verweigerer aller Seiten, die nicht in diesem Krieg kämpfen wollen.
Die Gewinnerin des diesjährigen Plakatwettbewerbs der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Die Jury entschied sich für den Entwurf der Grafikerin Anna Krauß aus Berlin. Ein zerbrochener Kompass auf Steinen setzt nach Auffassung der Jury das diesjährige Jahresmotto „sicher nicht – oder?“ in sehr anschaulicher Weise um.
Ein Jahr nach dem völkerrechtswidrigen Überfalls Russlands auf die Ukraine muss nach Ansicht der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) alles dafür getan werden, dass möglichst bald die Waffen schweigen, das Sterben und Morden aufhört und es zu Verhandlungen kommt.
Ein Ende des Krieges in der Ukraine ist nicht in Sicht. Auch der Weg zu einem Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zwischen gleichberechtigten Partnern ist derzeit nicht erkennbar.
Der russische Überfall auf die Ukraine hat gravierende Auswirkungen auf die europäische Sicherheits- und Friedensordnung. Wie ist vor diesem Hintergrund Frieden in Europa künftig gestaltbar, wie kann es zu Frieden kommen und wie ist dieser künftig möglich?
Christinnen und Christen müssten sich mit aller Kraft, mit tatkräftigem Engagement und mit intensivem Gebet für einen gerechten Frieden in der Welt einsetzen und dürften nicht hinnehmen, dass Menschen in Kriegen sterben und zur Flucht gezwungen würden. Dies machte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, deutlich.