Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Renovabis: Zivilgesellschaft in der Ukraine beweist ihre Stärke

Oberursel (epd). Trotz Krieg und Not hat sich die ukrainische Gesellschaft laut dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis ihre Stärke erhalten. Auch in absoluter Notsituation sei die Ukraine „eine funktionierende, plurale Demokratie“ geblieben, sagte Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz der Zeitschrift „Publik-Forum“ (zweite August-Ausgabe).

Ukrainische Kirchen laden für Sonntag zu Friedensgebet ein

Genf (epd). Der Ukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen hat Gläubige in aller Welt am Sonntag zu einer Gebetskette für das angegriffene Land eingeladen. Man wolle um ein Ende des Krieges sowie einen gerechten und dauerhaften Frieden bitten, teilte der Ökumenische Rat der Kirchen am Donnerstag in Genf mit.

Kirchen rufen zu Friedensgebeten für die Ukraine auf

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat dazu aufgerufen, Gebete für einen gerechten Frieden in der Ukraine zu verstärken.

Ökumenische Friedensdekade feiert zentralen Gottesdienst in Chemnitz

Chemnitz/Bonn (epd). Die bundesweite Initiative Ökumenische Friedensdekade lädt in diesem Jahr zu einem zentralen Gottesdienst in die Kulturhauptstadt Chemnitz ein. Die Veranstaltung am 12. November unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ wolle „in einer von Krisen geprägten Zeit mutige Hoffnungszeichen setzen“, teilte der Verein Ökumenische Friedensdekade am Mittwoch in Bonn mit.

Zentraler Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 in Chemnitz

Der zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 findet am Mittwoch, 12. November 2025, um 18:00 Uhr in der Jakobikirche Chemnitz statt. Damit wird einer der Höhepunkte der Ökumenischen FriedensDekade in der Europäischen Kulturhauptstadt 2025gefeiert, ein Ort, der in diesem Jahr wie kaum ein anderer für kulturelle Begegnung und Verständigung steht.

Bischof Meier: Friede ist nicht gratis, sondern muss gestaltet werden

Augsburg (epd). Frieden ist laut dem Augsburger katholischen Bischof Bertram Meier nicht gratis zu haben. „Der Friede braucht unsere aktive Mitwirkung“, sagte Meier am Freitag im ökumenischen Festgottesdienst zum 375. Jubiläum des Augsburger Hohen Friedensfestes in der evangelischen Kirche St. Anna in seiner Predigt laut Manuskript.

EKD und Weltkirchenrat bei Apartheid und Israel weiter uneins

Die Evangelische Kirche in Deutschland hält an ihrer Kritik am Apartheid-Vorwurf des Weltkirchenrates gegen Israel fest. Trotz dieser Meinungsverschiedenheit setzt die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs auf Dialog und vertiefte Zusammenarbeit.

80 Jahre Hiroshima: „Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht aufgeben“

Die katholische Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD unterstreichen zum 80. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombomben über Hiroshima und Nagasaki, dass es weiterhin wichtig ist, das Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht aufzugeben, und ernsthafte Anstrengungen zu unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Kirchen erinnern an Atombombenabwurf auf Hiroshima

Bonn (epd). Anlässlich des Atombombenangriffs auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren haben die evangelische und die katholische Kirche mehr Bemühungen für eine atomwaffenfreie Welt gefordert.

Gaza: Kardinal Woelki ruft zum Niederlegen der Waffen auf

Köln (epd). Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki fordert ein Ende der Kriegshandlungen sowie humanitäre Hilfen im Gaza-Streifen. „Die Waffen müssen sofort zum Schweigen gebracht werden, die Geiseln müssen freikommen und die notleidenden Menschen in Gaza müssen mit allem Lebensnotwendigem versorgt werden“, erklärte der Kölner Erzbischof am Sonntag in Köln.