Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Militärbischof: Ditib darf nicht in Kirchliche Friedensarbeit hineinwirken

Lüneburg (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat klare Regeln für eine muslimische Seelsorge bei der Bundeswehr gefordert. Von vornherein sei klar, dass kein ausländischer Staat in die Kirchliche Friedensarbeit hineinwirken dürfe, sagte Rink laut Redemanuskript am Freitag in Lüneburg.

Weltgebetstags-Komitee für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Soest (epd). Das Internationale Komitee des Weltgebetstags der Frauen ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen habe fast 44.000 Unterschriften für eine Kampagne zur Nominierung gesammelt, teilte die Organisation am Dienstag in Soest mit.

Fürst ruft muslimische Gemeinden zum Gedenken an den Holocaust auf

Osnabrück/Hannover (epd). Der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Michael Fürst, hat muslimische Gemeinden aufgefordert, sich mehr für die Erinnerung an den Holocaust zu engagieren. Als Beispiel nannte Fürst eine Aktion der liberalen Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, die im Vorfeld des Holocaust-Gedenktages am 27.

Tveit auf dem Weltwirtschaftsforum: „Sagen Sie Nein zu Atomwaffen!“

In seiner Botschaft an das Weltwirtschaftsforum hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, verdeutlicht, dass es für ihn kaum eine größere Antithese zur Vision von einem gemeinsamen Leben und einer geteilten Verantwortung geben könne als die fortdauernde Existenz von Nuklearwaffen und deren Unterstützung durch Politik und Gesellschaft.

Forscher ergründen Religion als Radikalisierungsfaktor

Osnabrück/Bielefeld (epd). Wissenschaftler der Universitäten Osnabrück und Bielefeld wollen den Einfluss von Religiosität auf Radikalisierungsprozesse ergründen. Unter anderem wollten sie den Fragen nachgehen, ob insbesondere junge Muslime aufgrund ihrer religiösen Orientierung empfänglich für radikale Botschaften sind, teilte die Universität Osnabrück am Donnerstag mit.

Kirchen machen Deutschland für Jemen-Katastrophe mitverantwortlich

Berlin/Bonn (epd). Die beiden großen Kirchen werfen der Bundesregierung vor, die humanitäre Katastrophe im Jemen durch Rüstungsexporte zu verschärfen. "Der Krieg im Jemen wird auch mit deutschen Waffen geführt", sagte der evangelische Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Martin Dutzmann, am Montag in Berlin.

Der Krieg im Jemen wird auch mit deutschen Waffen geführt

„Waffenexporte aus Deutschland tragen zu der humanitären Katastrophe im Jemen bei. Ursachen von Flucht und Vertreibung werden hier von der Bundesregierung nicht bekämpft sondern mittelbar verschärft.“ Diesen Vorwurf erhebt Prälat Dr. Martin Dutzmann, der evangelische Vorsit- zende der GKKE.

ÖRK-Führung begrüßt Schritte in Richtung atomwaffenfreie Welt

Auf seiner Tagung in Amman (Jordanien) vom 17. bis 23. November gab der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) eine „Erklärung zum Atomwaffenverbotsvertrag und zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen“ ab.