Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Zwei Friedenstauben für die Freiheit: Olaf Warburg gewinnt Motivwettbewerb der Ökumenischen FriedensDekade 2026

Die Ökumenische FriedensDekade hat das visuelle Gesicht für ihr Aktionsjahr 2026 gewählt. Das Gesprächsforum entschied sich für den Entwurf des Dortmunder Grafikers Olaf Warburg. Sein Plakatmotiv – zwei Friedenstauben, die die Gitterstäbe eines Fensters durchbrechen – setzt das Jahresmotto „couragiert widerständig" nach Auffassung des Gremiums in besonderer Weise um.

Präses Latzel: Antisemitismus hat bei uns nichts zu suchen

Nach dem Anschlag in Sydney ruft der rheinische Präses Latzel zu Solidarität mit Juden in Deutschland auf. Für Kritik jüdischer Verbände an kirchlichen Nahost-Erklärungen hat der evangelische Theologe Verständnis. Hier sei große Sensibilität nötig.

"Justitia et Pax" mahnt zu gerechtem Frieden im Ukraine-Krieg

Berlin (epd). Die katholische Kommission „Justitia et Pax“ warnt vor einem ungerechten Frieden in der Ukraine. „Kein politischer Prozess darf die legitime Selbstbestimmung der Ukraine relativieren“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz, am Mittwoch in Berlin. Das wäre politisch kurzsichtig und ethisch untragbar.