Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Bedford-Strohm: ÖRK-Apartheids-Beschluss nicht antisemitisch

Genf/München (epd). Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, hat den Beschluss der Ökumene-Organisation verteidigt, Israel für seine Politik gegenüber den Palästinensern als Apartheids-System zu bezeichnen.

Weltkirchenrat prangert Israel an

Auf seiner Zentralausschuss-Tagung prangert der Ökumenische Rat der Kirchen das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser mit ungewöhnlich scharfen Worten an. Von Apartheid und einem eklatanten Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht ist die Rede.

Studie: Klimawandel verstärkt Migration und Konflikte weltweit

Berlin, Hamburg (epd). Die Klimakrise vertreibt immer mehr Menschen aus ihrer Heimat. Dabei ist sie zunehmend auch eine soziale und sicherheitspolitische Bedrohung, wie die am Mittwoch von Greenpeace veröffentlichte Studie "Klimawandel, Migration und Konflikt” zeigt.

Propst in Jerusalem: Menschen sind erschöpft

Frankfurt a.M./Jerusalem (epd). Nach den jüngsten iranischen Angriffen spricht der evangelische Propst in Jerusalem, Joachim Lenz, von einer dramatisch verschärften Sicherheitslage in Israel und schildert eine tiefe Erschöpfung und Angst unter den Menschen.

Vor 75 Jahren: Krieg in Zeiten der Bombe

Der Koreakrieg zementierte die Spaltung in zwei Länder und dauert offiziell bis heute an. Die USA erwogen sogar den Einsatz von Atomwaffen.

Münsterischer Weihbischof fordert sofortige humanitäre Hilfe für Gaza

Münster (epd). Der Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn zeigt sich angesichts der humanitären Krise im Gazastreifen infolge des Krieges zwischen Israel und der Hamas schockiert. „Die Not der Menschen darf nicht länger ignoriert werden“, forderte der bischöfliche Beauftragte für die Weltkirche am Donnerstag.

UNHCR: Über 122 Millionen Menschen auf der Flucht

Die Zahl der Menschen auf der Flucht nimmt zu. Die meisten suchen im eigenen Land oder in Nachbarstaaten Schutz. Doch für ihre Unterstützung gibt es immer weniger Geld - und zugleich mehr Kriege.

Avi Primor: "Der Bundeskanzler scheut offenbar klare Worte"

München (epd). Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen schärferen Kurs gegenüber Israels Regierung. Dass sich Deutschland aus historischen Gründen vorsichtiger äußere, sei zwar nachvollziehbar, sagte Primor dem Magazin „Focus“.