Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Opferzahl bei Protesten gegen Militär im Sudan gestiegen

Frankfurt a.M./Khartum (epd). Die Zahl der Toten und Verletzten bei Protesten gegen das Militär im Sudan steigt: Mindestens acht Menschen seien zuletzt getötet und mehr als 200 verletzt worden, teilte die sudanesische Ärzte-Vereinigung CCSD am Montag mit. Insgesamt 23 Menschen wurden demnach seit dem Militärputsch vom 25. Oktober getötet.

Deutsche Bischofskonferenz: EU kann Vorbild für Friedensprozesse sein

Bonn (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz wirbt für eine Fortentwicklung der Europäischen Union zu einem Friedens- und Demokratieprojekt. „Wir sind überzeugt: Die EU kann Vorbild für Friedens- und Demokratieprozesse in der ganzen Welt sein“, erklärte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am Montag in Bonn zur Vorstellung eines sogenannten Expertentextes zu Europa.

Praktikum für entwicklungspolitischen Freiwilligendienst

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V. (AGDF) in Bonn sucht eine*n Praktikant*in im Projekt „Fortbildungsreihe als Multiplikator*in für Globales Lernen“ des evangelischen Forums entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF). Das Projekt

Militärjunta im Sudan ernennt Übergangskabinett

Frankfurt a.M./Khartum (epd). Knapp drei Wochen nach einem Putsch hat die Militärjunta im Sudan ein Übergangskabinett ernannt. Der Anführer des Putsches, General Abdel Fattah al-Burhan, benannte mindestens 5 Militärs in den 14-köpfigen Übergangsrat, wie die staatliche Nachrichtenagentur Suna am Donnerstagabend berichtete.

UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Gewalt in Myanmar

Frankfurt a.M., New York (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat Myanmar zum sofortigen Ende der Gewalt gegen die Bevölkerung aufgerufen. Die Mitglieder des Gremiums seien tief besorgt über die neuste Gewalt in dem Land, hieß es in einer Erklärung von Mittwoch (Ortszeit), welche die französische Delegation veröffentlichte.

Afghanischer Fluglotse verklagt Bundesregierung

Frankfurt a.M. (epd). Weil er nach jahrelangem Einsatz für die Bundeswehr in Masar-i-Scharif schutzlos zurückgeblieben ist, hat ein afghanischer Fluglotse Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Der Mann und seine Familie fordern die Erteilung eines Visums, wie sein Anwalt Matthias Lehnert am Mittwoch erklärte.

45 Millionen Menschen unmittelbar von Hungersnot bedroht

Berlin, Rom (epd). Klimakrise, Konflikte und Corona lassen die Zahl der Menschen am Rande einer Hungersnot nach Warnungen des Welternährungsprogramms ansteigen. Weltweit seien 45 Millionen Menschen akut bedroht, erklärte das WFP am Montag in Rom. Zu Beginn des Jahres war die Zahl auf 42 Millionen geschätzt worden, 2019 waren 27 Millionen Menschen betroffen.

UN-Sicherheitsrat fordert Waffenstillstand im Bürgerkrieg in Äthiopien

Frankfurt a.M./New York/Addis Abeba (epd). Der UN-Sicherheitsrat fordert einen Waffenstillstand und ein Ende der Kämpfe im Bürgerkrieg in Äthiopien. In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sich die Mitglieder des Rats am Freitagabend in New York tief besorgt über die Ausweitung und Intensivierung der Kämpfe in Nord-Äthiopien.

Äthiopisches Parlament stimmt Notstand zu

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Das äthiopische Parlament hat der Verhängung des landesweiten, sofortigen Notstands zugestimmt. Das Repräsentantenhaus billigte damit eine Entscheidung der Regierung, die Ministerpräsident Abiy Ahmed weitreichende Befugnisse sichert.