Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Margot Käßmann: "Friedensbewegung ist ziemlich lebendig"

Stuttgart/Berlin (epd). An der Friedensdemonstration in Stuttgart haben am Tag der Deutschen Einheit nach Angaben der Veranstalter rund 15.000 Menschen teilgenommen. Die Stuttgarter Polizei gab auf epd-Anfrage an, keine Teilnehmendenzahlen zu veröffentlichen. Zeitgleich fand in Berlin unter dem gemeinsamen Motto „Nie wieder kriegstüchtig!“ eine weitere Demonstration statt.

Drohnen: Justizministerin warnt vor Bundeswehr-Einsätzen im Innern

Berlin (epd). Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat vor einem zu weitreichenden Einsatz der Bundeswehr im Innern im Zusammenhang mit Drohnenangriffen gewarnt. „Drohnenabwehr ist eine sicherheitspolitische Kernaufgabe“, sagte Hubig der „Welt am Sonntag“ (Online/Samstag).

Friedensnobelpreis: Hilfs-Initiativen und Präsidenten favorisiert

Frankfurt a.M. (epd). Initiativen für Menschenrechte und Hilfe in Kriegsgebieten gehören zu den Favoriten für den diesjährigen Friedensnobelpreis. Gute Chancen werden aber auch Oppositionellen in autoritären Regimen sowie zwei Staatschefs eingeräumt. Die Entscheidung wird am Freitag kommender Woche verkündet.

Kardinal Marx: Frieden kann nicht mit Waffen bewahrt werden

München (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat vor Wettrüsten und Kriegstreiberei gewarnt. „Das führt zu einer unendlichen Spirale der Gewalt“, sagte Marx beim „Gottesdienst der Nationen“ zum Abschluss der bundesweiten Interkulturellen Woche laut Mitteilung vom Sonntagabend. „Ich bin kein Politiker, aber die Sprache, die ich überall höre, beunruhigt mich.

"Red Storm Bravo" auch am Sonnabend von Protesten begleitet

Hamburg (epd). Anlässlich der Verteidigungsübung „Red Storm Bravo“ der Bundeswehr in Hamburg hat es in der Stadt auch am Sonnabend Proteste gegeben. Vom Hauptbahnhof aus startete eine Friedensdemonstration unter dem Motto „NEIN zur NATO-Kriegsübung Red Storm Bravo - JA zur zivilen Entwicklung!“, wie das Bündnis „Kein NATO-Hafen“ mitteilte.

Zehntausende demonstrieren in Berlin gegen Gaza-Krieg

In Berlin hat am Wochenende die bisher größte Demonstration gegen den Krieg in Gaza stattgefunden. Die Veranstalter sprachen von rund 100.000 Menschen an der Siegessäule im Tiergarten. Nicht überall in der Stadt blieb es jedoch friedlich.