Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Landesbischof Kramer zu Ostern: „Tod, Krieg und Gewalt haben nicht das letzte Wort“

Friedrich Kramer, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), zum bevorstehenden Osterfest:Ostern feiern wir die Auferstehung. Jesus Christus ist auferstanden. Auf der ganzen Welt rufen sich Christinnen und Christen heute zu: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!“

Präses Latzel fordert Friedenskompetenz statt Kriegsfähigkeit

Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, wirbt für die Vermittlung von Friedens- und Versöhnungskompetenzen an Schulen. Nach Pandemie, Überflutungen und angesichts des Krieges in der Ukraine sei die Vermittlung von einer Krisenkompetenz zwar „nicht abwegig“, schreibt Latzel in einem Gastbeitrag der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag).

Konteradmiral Kuchler: Militärseelsorger "wichtige Stütze"

Freiburg/Berlin (epd). Konteradmiral Ralf Kuchler hat die Militärseelsorge als Gewinn für die Bundeswehr bezeichnet. „Auch mit Blick auf die künftige Brigade in Litauen halte ich die Militärseelsorger für eine ungemein wichtige geistige, seelische und intellektuelle Stütze“, sagte der Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr der Zeitschrift „Herder Korrespondenz“ (April-Ausgabe).

Marx fordert Schritte für nachhaltigen Frieden im Heiligen Land

München (epd). Schritte für einen „nachhaltigen, gerechten Frieden“ im Heiligen Land fordert der Münchner Kardinal Reinhard Marx. Dafür müssten alle Beteiligten das Gespräch suchen; die internationale Staatengemeinschaft müsse „dazu einen Rahmen“ setzen, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in der Predigt am Palmsonntag im Münchner Liebfrauendom.

Weiter Debatte um Deutung der Papst-Worte zum Ukraine-Krieg

Die Äußerungen von Papst Franziskus zum Ukraine-Krieg haben Unverständnis ausgelöst. Sie wurden teils als Aufforderung an die Ukraine zur Kapitulation verstanden. Zugleich bekam der Papst aber auch Zuspruch für seinen Aufruf zu Verhandlungen.

Ukraine-Krieg: Der Papst verspielt diplomatisches Vertrauen

Franziskus galt einst als politischer Papst. In letzter Zeit häufen sich aber diplomatische Verwirrungen über seine Wortwahl. Wie viel wiegt das diplomatische Gewicht des Heiligen Stuhls als vermittelndes Völkerrechtssubjekt heute noch?