Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Kirchlicher Friedensbeauftragter Brahms predigt gegen Atomwaffen

Bremen/Büchel (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, will vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst im rheinland-pfälzischen Büchel gegen Atomwaffen predigen. Der leitende Bremer Theologe engagiert sich am 7.

Landessynode fordert striktes Waffenexportgesetz

Die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat auf ihrer Frühjahrstagung ein Wort „Die Landeskirche auf dem Weg zur Kirche des gerechten Friedens“ verabschiedet. Die Landessynode fordert darin „ein striktes und verbindliches Waffenexportgesetz, um die bisherige geheime, willkürliche und ausufernde Praxis der Exportgenehmigungen zu beenden.

Christen rufen zu kirchlichem Aktionstag in Büchel auf

Büchel/Bonn (epd). Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und die katholische Friedensorganisation Pax Christi rufen für den 7. Juli zu einem Aktionstag im rheinland-pfälzischen Büchel gegen Atomwaffen auf.

Aktion Sühnezeichen feiert 60-jähriges Bestehen

Berlin (epd). Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) feiert das 60-jährige Bestehen der Organisation Ende Mai mit mehreren Veranstaltungen. ASF-Geschäftsführerin Dagmar Pruin sagte am Montag in Berlin, dass sich die Organisation auch künftig für eine kritische und sensible Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen engagieren werde.

Bedford-Strohm zu Syrien: "Militärschläge nicht die Lösung"

Trier/München (epd). Bayerns evangelischer Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, hat den Angriff der Westmächte USA, Frankreich und Großbritannien auf Ziele in Syrien kritisiert. "Ich glaube, viele von uns haben das Gefühl: Man muss irgendetwas tun gegen die Verletzung der elementarsten Regeln des Völkerrechts durch Giftgasangriffe", erklärte Bedford-Strohm am Samstag in Trier.

Delegation bringt "Mutlanger Manifest" vor UNO

Mutlangen/Genf (epd). Eine Delegation der Friedenswerkstatt Mutlangen stellt vor der UNO in Genf das "Mutlanger Manifest" vor. Die Delegation trete ein für ein weltweites Atomwaffenverbot, teilte Wolfgang Schlupp-Hauck, Vorsitzender der Friedenswerkstatt, mit. 

"Brenzliger denn je"

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat seine große Sorge angesichts der verbalen Eskalation im Syrien-Konflikt ausgedrückt.

Experte: Giftgas ist seit jeher als besonders heimtückisch geächtet

Berlin (epd). Unsichtbar, heimtückisch, geächtet: Dass der mutmaßliche Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma weltweit für Empörung sorgt, hat dem Sicherheitspolitikexperten Oliver Meier zufolge sowohl völkerrechtliche als auch historische und ethische Gründe.

Wenn der Pastor mit der Waffe predigt

Washington (epd). Wer in den Vereinigten Staaten Waffengewalt fürchtet, plädiert entweder für strengere Gesetze oder bewaffnet sich selbst. Seit dem Massaker in ihrer Schule in Parkland in Florida im Februar fordern die jungen Menschen dort striktere Schusswaffenkontrolle.