Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

„Für den Frieden brauchen wir die AGDF“

Vor 50 Jahren gründete sich in Bonn die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen will der Friedensverband dieses Jubiläum ein Jahr lang feiern. Den Auftakt bildeten ein Empfang und ein Gottesdienst in Bonn. Mit vielen Gästen und Gratulanten.

ARD: Streit in der Koalition über Kleinwaffen-Lieferungen

Berlin (epd). Zwischen Union und SPD gibt es einem Bericht zufolge Streit über die Frage von Kleinwaffenlieferungen außerhalb von Nato und EU. In der Koalition ist man demnach uneinig, ob Pistolen und Revolver als Kleinwaffen gelten sollen.

EKD und Verbände würdigen EKD-Friedensbeauftragten

Bremen/Bonn (epd). Die erstmalige Einsetzung eines Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor zehn Jahren ist nach Einschätzung der EKD und evangelischer Verbände eine Erfolgsgeschichte.

Die Hoffnung zuerst

Bremen (epd). Als der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit dem leitenden Bremer Theologen Renke Brahms vor zehn Jahren erstmals einen Friedensbeauftragten einsetzte, ging es vor allem um kircheninterne Aufgaben. Brahms sollte die vielfältige Friedensarbeit im Raum der EKD bündeln und als Botschafter für die 2007 veröffentlichte kirchliche Friedensdenkschrift auftreten.

„Renke Brahms ist ein Glücksfall für die evangelische Friedensarbeit“

Renke Brahms hat nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit in den vergangenen zehn Jahren als EKD-Friedensbeauftragter wichtige und deutliche Akzente in friedenspolitischen und friedensethischen Fragen gesetzt. Der Leitende Theologe der Bremischen Evangelischen Kirche ist seit dem 1.

Jemen: UN-Ermittler werfen Konfliktparteien Kriegsverbrechen vor

Genf (epd). Ermittler der Vereinten Nationen werfen den Konfliktparteien im Jemen Kriegsverbrechen vor. Entsetzliche Taten verschärften das Leiden von Millionen Kindern, Frauen und Männern in dem arabischen Land, warnte die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Kate Gilmore, am Mittwoch in Genf.

Afghanistan: Frühere Bundeswehr-Helfer wollen nach Deutschland

Hamburg (epd). Etliche frühere Bundeswehr-Helfer in Afghanistan verlangen laut einem "Spiegel"-Bericht bislang vergeblich, nach Deutschland ausreisen zu können. Wie das Nachrichtenmagazin meldet, demonstrieren seit drei Wochen rund 150 Afghanen vor dem Bundeswehrlager Camp Marmal bei Masar-i-Scharif, darunter Dutzende Ex-Angestellte der Bundeswehr. 

Experte: Glocken rufen seit zwölftem Jahrhundert zu Frieden auf

Salzgitter (epd). Erstmals in der Geschichte werden zum Weltfriedenstag (21. September) an diesem Freitag von 18 Uhr bis 18.15 Uhr europaweit zeitgleich weltliche und kirchliche Glocken läuten. Die Aktion ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018 und wird auch von den Kirchen und Kommunen unterstützt.

Bischof Meister kritisiert Werbekampagne der Bundeswehr

Osnabrück/Hannover (epd). Hannovers evangelischer Landesbischof Ralf Meister kritisiert die aktuelle Werbekampagne der Bundeswehr. "Mit Slogans wie, 'Folge deiner Berufung' habe ich als Pfarrer große Probleme", sagte Meister der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Das Berufen-Sein gehöre bei Pfarrerinnen oder Pfarrern zur geistlichen Identität.