Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

USA und Taliban unterzeichnen historischen Friedensschluss

Dubai/Doha (epd). Die USA und die aufständischen Taliban in Afghanistan haben ein historisches Friedensabkommen geschlossen. Der über Monate hinweg ausgearbeitete Vertrag wurde am Samstag bei einer Zeremonie in Doha (Katar) von US-Verhandlungsführer Zalmay Khalilzad und dem Taliban-Chefunterhändler Abdul Ghani Baradar unterzeichnet.

Mehr als 40 Tote durch Gewalt in Neu-Delhi

Dubai/Neu-Delhi (epd). In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi ist die Zahl der Toten bei den anti-muslimischen Unruhen auf 42 gestiegen. Nach Angaben der Tageszeitung "Indian Express" patrouillierten am Freitag mehr als 7.000 paramilitärische Kräfte in der Metropole. Die Lage sei angespannt. In der Nacht zuvor hatte es noch sporadisch gewaltsame Auseinandersetzungen gegeben.  

Hamburger Ausstellung "Frieden geht anders"

Hamburg (epd). Unter dem Motto "Frieden geht anders" eröffnet die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität am Montag (2. März) eine Ausstellung über gewaltfreie Alternativen zu Militäreinsätzen. Anhand elf konkreter Konflikte soll gezeigt werden, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten, teilte die Universität mit.

Christen, Muslime und Juden setzen Zeichen gegen Rassismus

Hanau (epd). Mit einem Friedensgebet in der Marienkirche haben am Mittwochabend in Hanau Christen, Muslime und Juden ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus gesetzt. Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Beate Hofmann, rief dazu auf, aus Angst und Misstrauen wieder herauszukommen und Schritte des Friedens aufeinander zuzugehen.

Kabinett beschließt Verlängerung von Afghanistan-Einsatz

Berlin (epd). Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine Fortsetzung des Mandats bis zum 31. März 2021. Über die Verlängerung des Einsatzes, der nach jetzigem Beschluss Ende März auslaufen würde, muss der Bundestag noch entscheiden.

Studientag: Frieden ist zentraler Auftrag der Kirchen

Nürnberg (epd). Frieden zu schaffen ist die zentrale Aufgabe der Kirche und nicht eine von vielen anderen Aufgaben: In diesem Grundsatz sind sich die rund 50 kirchlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Studientags "Frieden konkret" in Nürnberg am Dienstag einig gewesen.

Grafisches Jahresmotiv steht fest

„UMKEHR ZUM FRIEDEN“, so lautet das Motto der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2020, die jährlich im November in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag durchgeführt wird. Die Jury des ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs zur grafischen Gestaltung des Plakatmotivs hat vor wenigen Tagen das Motiv eines Grafikers aus der Schweiz auf den 1. Platz gewählt. 

Fehlende Unterstützung für Kriegsdienstverweigerer beklagt

Bonn/Mannheim (epd). Kriegsdienstverweigerer in Europa sind nach Angaben von Friedensaktivisten nach wie vor oft Diskriminierungen ausgesetzt. Weiterhin kritisch sei die Lage in der Türkei, wo Kriegsdienstverweigerer verfolgt würden, hieß es in dem am Sonntag in Bonn veröffentlichten Jahresbericht des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO).

Dresden gedenkt der Opfer des Krieges

Dresden (epd). Dresden hat am Donnerstag an Tausende Kriegsopfer und die Zerstörung der Stadt vor 75 Jahren erinnert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnte in seiner Gedenkrede vor einer Aushöhlung des Rechtsstaates und der Demokratie. "Wir alle müssen Hass und Hetze zurückweisen, Beleidigungen widersprechen, Vorurteilen entgegentreten", appellierte er.