Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Hamburger Ausstellung "Frieden geht anders"

Hamburg (epd). Unter dem Motto "Frieden geht anders" eröffnet die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität am Montag (2. März) eine Ausstellung über gewaltfreie Alternativen zu Militäreinsätzen. Anhand elf konkreter Konflikte soll gezeigt werden, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten, teilte die Universität mit.

Christen, Muslime und Juden setzen Zeichen gegen Rassismus

Hanau (epd). Mit einem Friedensgebet in der Marienkirche haben am Mittwochabend in Hanau Christen, Muslime und Juden ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus gesetzt. Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Beate Hofmann, rief dazu auf, aus Angst und Misstrauen wieder herauszukommen und Schritte des Friedens aufeinander zuzugehen.

Studientag: Frieden ist zentraler Auftrag der Kirchen

Nürnberg (epd). Frieden zu schaffen ist die zentrale Aufgabe der Kirche und nicht eine von vielen anderen Aufgaben: In diesem Grundsatz sind sich die rund 50 kirchlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Studientags "Frieden konkret" in Nürnberg am Dienstag einig gewesen.

Kabinett beschließt Verlängerung von Afghanistan-Einsatz

Berlin (epd). Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine Fortsetzung des Mandats bis zum 31. März 2021. Über die Verlängerung des Einsatzes, der nach jetzigem Beschluss Ende März auslaufen würde, muss der Bundestag noch entscheiden.

Grafisches Jahresmotiv steht fest

„UMKEHR ZUM FRIEDEN“, so lautet das Motto der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2020, die jährlich im November in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag durchgeführt wird. Die Jury des ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs zur grafischen Gestaltung des Plakatmotivs hat vor wenigen Tagen das Motiv eines Grafikers aus der Schweiz auf den 1. Platz gewählt. 

Fehlende Unterstützung für Kriegsdienstverweigerer beklagt

Bonn/Mannheim (epd). Kriegsdienstverweigerer in Europa sind nach Angaben von Friedensaktivisten nach wie vor oft Diskriminierungen ausgesetzt. Weiterhin kritisch sei die Lage in der Türkei, wo Kriegsdienstverweigerer verfolgt würden, hieß es in dem am Sonntag in Bonn veröffentlichten Jahresbericht des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO).

Auch der Dialog mit Muslimen ist Friedensarbeit

Nürnberg (epd). Das Thema ist ein Dauerbrenner: 2019 tagten die Synode der Evangelischen Landeskirche in Bayern und die der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Thema "Frieden". Am kommenden Dienstag (18. Februar) findet in Nürnberg ein Studientag zum Thema "Frieden konkret" statt. Im Mittelpunkt steht die EKD-Schrift "Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens".

Dresden gedenkt der Opfer des Krieges

Dresden (epd). Dresden hat am Donnerstag an Tausende Kriegsopfer und die Zerstörung der Stadt vor 75 Jahren erinnert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnte in seiner Gedenkrede vor einer Aushöhlung des Rechtsstaates und der Demokratie. "Wir alle müssen Hass und Hetze zurückweisen, Beleidigungen widersprechen, Vorurteilen entgegentreten", appellierte er.

Neue Rüstungsexporte an Beteiligte des Libyen-Konflikts genehmigt

Berlin (epd). Parallel zu ihren Vermittlungsbemühungen im Libyen-Konflikt hat die Bundesregierung neue Rüstungsexporte in einige der am Konflikt beteiligten Staaten genehmigt. Wie aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht, wurden seit dem 1.