Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Historiker Schlögel: Europa in "neuer Vorkriegszeit"

Der Historiker Karl Schlögel ist mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt worden. Einer friedensgewohnten Generation falle es schwer, sich in der aktuellen Bedrohungssituation zurechtzufinden, betonte er bei der Preisverleihung.

Kardinal Marx: Viele in der Kirche sind keine Demokraten

München (epd). Kardinal Reinhard Marx hat vor antidemokratischen Tendenzen in der Kirche gewarnt. „Wir haben viele Menschen unter uns, die keine Demokraten sind - darauf müssen wir achten“, sagte der Erzbischof von München und Freising laut einer Mitteilung vom Samstagabend. „Was von rechts außen kommt, ist immer spalterisch“, warnte Marx.

Friedensnobelpreis für Hüterin der Flamme der Demokratie

Im Untergrund und dennoch optimistisch: Seit Jahrzehnten setzt sich Maria Corina Machado in Venezuela für Demokratie und Frieden ein. Das hat sie zu einer Verfolgten gemacht. Doch sie ist überzeugt: Venezuela ist an einem Wendepunkt.

Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung für Zwei-Staaten-Lösung in Nahost

Wiesbaden, Voerde (epd). Der Verein „Martin-Niemöller-Stiftung und Dietrich Bonhoeffer Verein e.V.“ bekennt sich zum Existenzrecht des Staates Israel und zum Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat in ihrem angestammten Siedlungsgebiet.

Friedensnobelpreis: Hilfs-Initiativen und Präsidenten favorisiert

Frankfurt a.M. (epd). Initiativen für Menschenrechte und Hilfe in Kriegsgebieten gehören zu den Favoriten für den diesjährigen Friedensnobelpreis. Gute Chancen werden aber auch Oppositionellen in autoritären Regimen sowie zwei Staatschefs eingeräumt. Die Entscheidung wird am Freitag kommender Woche verkündet.

Debatte über Rassismus im kirchlichen Alltag

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland will rassismuskritischer werden: Auf einer Fachtagung in Erfurt wurde deutlich, wie Alltagsrassismus auch in kirchlichen Strukturen verankert ist - und wie dringend sichere Räume benötigt werden.

EKD-Ratsvorsitzende Fehrs: Ostdenkschrift war "Signal der Versöhnung"

Hannover/Hamburg (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat an die Veröffentlichung ihrer Ostdenkschrift vor 60 Jahren erinnert. „Nur 20 Jahre nach dem Ende des Krieges setzte die Denkschrift ein Signal der Versöhnung, das bis heute nachwirkt“, erklärte die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs am Dienstag in Hannover.