Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Opa starb im Krieg, wo finde ich sein Grab?

Hannover (epd). An Menschen, die in den beiden Weltkriegen umgekommen sind, erinnern oft Gedenktafeln in ihren Heimatorten. Doch wo sind sie wirklich begraben? Antworten gibt unter anderem die Datenbank des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Osteuropa-Historiker: "Wir befinden uns in einer Vorkriegssituation"

Düsseldorf (epd). Der Osteuropa-Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel warnt vor einer wachsenden Kriegsgefahr in Europa. „Wir befinden uns in einer Vorkriegssituation, die, ohne in eine Analogie zu verfallen, viel mit den 1930er Jahren zu tun hat“, sagte Schlögel der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montag).

Kirchengemeinden laden zur Friedensdekade ein

Erfurt (epd). Zur Ökumenischen Friedensdekade vom 10. bis 20. November bieten Gemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Gottesdienste, Andachten, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Aktionen an. Unter dem Motto „Erzähl mir vom Frieden“ solle der Fokus auf positive Engagements gerichtet werden, erklärte das Landeskirchenamt am Dienstag in Erfurt.

Über Parteigrenzen hinweg gegen Judenhass

SPD, Union, Grüne und FDP im Bundestag haben sich auf eine Resolution gegen Antisemitismus geeinigt. Die vier Fraktionen befürworten etwa die Exmatrikulation antisemitischer Studierender.

Ministerium: Bundesprogramm "Demokratie leben" neu ausgerichtet

Nürnberg/Bamberg/Würzburg (epd). Nach dem Protest von Stadtchefs gegen die Kürzung ihrer Mittel für Demokratieprojekte hat das Bundesfamilienministerium erklärt, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ habe auch im kommenden Jahr 182 Millionen Euro zur Verfügung.

Nazi-Bauten: Wenn Gras über Geschichte wächst

Hamburg (epd). Das Sprichwort, Gras über eine Sache wachsen zu lassen, ist in Deutschland gelebte Praxis. Vor allem, wenn es um historische Bauwerke, Monumente und Denkmäler geht, die an problematische Zeiten wie Kolonialismus und Faschismus erinnern.