Freiwilligen- und Friedensdienste

Özdemir schlägt "republikanisches Jahr" für jeden vor

Berlin (epd). Der Grünen-Politiker Cem Özdemir äußert sich kritisch zu einer Wiedereinführung der ausgesetzten Wehrpflicht, schlägt stattdessen aber ein „republikanisches Jahr“ vor. „Lasst uns ein republikanisches Jahr einführen - also ein Jahr, in dem sich alle in den Dienst ihres Landes stellen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).

Bischöfe sehen Wiedereinführung einer Wehrpflicht skeptisch

Fulda, Bonn (epd). Die katholischen Bischöfe in Deutschland blicken derzeit eher skeptisch auf eine Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht. Eine Wehrpflicht stelle erhebliche Eingriffe in die Freiheitsrechte der Betroffenen dar, sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag in Fulda zum Abschluss der Herbst-Vollversammlung.

Wadephul fordert Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe

Berlin (epd). Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat bei den Haushaltspolitikern im Bundestag um mehr Geld für die humanitäre Hilfe geworben. Humanitäre Hilfe sei nicht „irgendeine Wohltat“ oder Luxus, sagte Wadephul am Mittwoch in der Debatte über den Haushalt seines Hauses im Parlament in Berlin.

Prien-Pläne für "Demokratie leben!" weiter umstritten

Dass die Bildungsministerin Organisationen mit der Unterstützung von Sicherheitsbehörden stärker kontrollieren will, bevor diese Geld aus dem Programm "Demokratie leben!" erhalten, irritiert nicht nur Fördergeldempfänger.

AGDF: Statt fruchtloser Debatten über einen Pflichtdienst den Freiwilligendienst stärken

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat Politik und Gesellschaft aufgefordert, sich anstelle von fruchtlosen Debatten über einen Pflichtdienst mehr Gedanken darüber zu machen, wie die vorhandenen Probleme auf freiwilliger Basis gelöst werden können. Dabei sollten die Freiwilligendienste stärker in den Blick genommen werden, so der Friedensverband.

Wehrdienstreform: DRK-Präsidentin fordert Hinweis auf sozialen Dienst

Düsseldorf (epd). Das Deutsche Rote Kreuz fordert bei dem für das neue Wehrdienstmodell geplanten Anschreiben an junge Menschen auch einen Hinweis auf soziale Dienste. Viele seien bereit, sich zu engagieren, aber es fehle am Wissen, wo dies sinnvoll möglich wäre, sagte Präsidentin Gerda Hasselfeldt der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch).