Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.

Flucht und Asyl

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein

Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Pla

Willkommenskultur aufbauen und Ursachen von Flucht und Gewalt erkennen

Eine Willkommenskultur aufbauen, die Ursachen von Flucht und Gewalt erkennen und bekämpfen und einer Fremdenfeindlichkeit und einem wachsenden Rassismus deutlich die Stirn bieten, dies sind nach Ansicht der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik.

Für eine menschenrechtskonforme Asyl- und Migrationspolitik der EU

Angesichts der dramatischen Situation der Menschen, die derzeit versuchen, aus Nordafrika kommend Schutz in Europa zu finden, rufen die Evangelischen Hilfswerke zu Solidarität mit den betroffenen Staaten Nordafrikas beim Schutz der Flüchtlinge und Migranten auf und verlangen verstärkte Anstrengungen, diese Staaten beim Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen zu unterstützen.

UN versorgen mehr notleidende Menschen in Syrien

Genf (epd). Die Vereinten Nationen melden Fortschritte bei der Versorgung notleidender Menschen in Syrien. Seit Beginn des Jahres hätten die UN und ihre Partnerorganisationen 560.000 Männer, Frauen und Kinder in schwer erreichbaren oder unsicheren Gebieten mit humanitären Gütern beliefert, teilte der UN-Sondergesandte für das Bürgerkriegsland, Staffan de Mistura, am Donnerstag in Genf mit.

EKD-Ratschef: Menschen in Aleppo Opfer internationaler Machtpolitik

Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, unterstützt den Aufruf des Weltkirchenrates, die humanitäre Versorgung der Bevölkerung im syrischen Aleppo sicherzustellen. "Es ist ein Trauerspiel, wie die Menschen in Aleppo Opfer internationaler Machtpolitik werden", schrieb der Theologe am Dienstag auf seiner Facebook-Seite.