Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Dresden (epd). Anhänger der fremdenfeindlichen "Pegida"-Bewegung wenden sich zunehmend der rechtspopulistischen AfD zu. Diesen Trend verzeichnet die dritte am Lehrstuhl des Dresdner Politikwissenschaftlers Werner Patzelt angefertigte "Pegida"-Studie. In erweiterter Form soll die Untersuchung demnächst auch als Buch erscheinen.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben erste Erfolge bei der Versorgung eingekesselter syrischer Orte gemeldet. In den vergangenen zwei Wochen hätten rund 110.000 Männer, Frauen und Kinder dringend benötigte Lebensmittel und Medikamente erhalten, erklärte UN-Sonderberater Jan Egeland am Donnerstag in Genf.
Dresden (epd). Nach den erneuten ausländerfeindlichen Krawallen in Sachsen ist die Landesregierung um Schadensbegrenzung bemüht. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) brachte nach einer Sitzung seiner Ministerrunde am Dienstag in Dresden Bestürzung und Scham über die Vorfälle der vergangenen Tage in Clausnitz und Bautzen zum Ausdruck.
Chemnitz/Berlin (epd). Nach den fremdenfeindlichen Krawallen in Sachsen haben die Behörden mit der Aufarbeitung der Vorfälle begonnen. Die Polizeidirektion Chemnitz setzte eine elfköpfige Ermittlergruppe zu den Vorfällen in Clausnitz ein. Die Bundesregierung verurteilte die fremdenfeindliche Vorfälle.
Chemnitz/Dresden (epd). "Da läuft etwas sehr verkehrt in Sachsen": Nach neuer Hetze gegen Flüchtlinge in Sachsen brachte die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), am Sonntag auf den Punkt, was viele Politiker in Bund und Ländern empfanden.
Chemnitz/Dresden (epd). Nach der versuchten Blockade eines Flüchtlingsheims durch Asylgegner im sächsischen Clausnitz gibt es auch Kritik am Polizeieinsatz. Ein im Internet verbreitetes Video zeigt, wie ein Polizist einen von der grölenden Menge verängstigten Flüchtlingsjungen rabiat packt. In der Politik stieß das Vorgehen auf Empörung.
Chemnitz/Görlitz (epd). Sächsische Landespolitiker haben die anhaltenden Attacken gegen Flüchtlingsheime im Freistaat scharf verurteilt. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) bezeichnete es als "zutiefst beschämend, wie hier mit Menschen umgegangen wird".
Berlin/Beirut (epd). Über 100 Lastwagen mit Nahrungsmitteln und Medizin haben sich am Mittwoch von Damaskus auf den Weg in mehrere belagerte syrische Städte gemacht.
Genf/Damaskus (epd). Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura hat in Damaskus von der syrischen Regierung ungehinderten Zugang zu den Hungernden in den belagerten Städten des Landes eingefordert. De Mistura habe von Außenminister Walid al-Muallim ein schnelles Ja für die Lieferung von Hilfsgütern verlangt, teilte UN-Sprecher Ahmad Fawzi am Dienstag in Genf mit.
New York/Genf (epd). Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen hat die jüngsten Angriffe auf Kliniken und Schulen in Syrien scharf verurteilt. "Wir sind entsetzt über die Angriffe auf vier Krankenhäuser in Syrien, von denen zwei von Unicef unterstützt werden", erklärte Unicef-Exekutivdirektor Anthony Lake am Montagabend (Ortszeit) in New York.