Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Genf (epd). Die Offensive des Assad-Regimes und Russlands gegen islamistische Kämpfer in Nordwest-Syrien hat laut den Vereinten Nationen eine Massenflucht ausgelöst. Mehr als 520.000 Menschen seien seit Anfang Dezember vor der Gewalt in der Provinz Idlib und angrenzenden Gebieten geflohen, teilte ein Sprecher des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe am Dienstag in Genf mit.
Genf (epd). Das Welternährungsprogramm (WFP) befürchtet eine eskalierende Hungerkrise in Burkina Faso, Mali und Niger. Rund 3,3 Millionen Menschen in den gewaltgeplagten Ländern der Sahelzone bräuchten sofortige Essenshilfe, teilte eine WFP-Sprecherin am Freitag in Genf mit.
Berlin (epd). Der UN-Sondergesandte für Libyen Ghassan Salamé hat sich gegen eine internationale Friedenstruppe für das Bürgerkriegsland ausgesprochen. "Es gibt in Libyen keine Akzeptanz für ausländische Truppen, sagte er der Tageszeitung "Welt" (Online: Dienstag/Print: Mittwoch).
Berlin (epd). Nach der Berliner Libyen-Konferenz fordert Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU), die "unerträglichen Zustände" in den libyschen Flüchtlingslagern so schnell wie möglich zu beenden.
Brüssel (epd). Nach der Berliner Libyen-Konferenz ist eine Wiederaufnahme der EU-Marinemission "Sophia" im Gespräch, die Zehntausende Menschen aus dem Mittelmeer geborgen und nach Europa gebracht hat. Dabei solle die Mission einen neuen Fokus erhalten, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag in Brüssel. "Sophia" ist derzeit faktisch weitgehend eingestellt.
Berlin (epd). Nach der Berliner Libyen-Konferenz hat sich der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, zurückhaltend zu den Friedensaussichten für das Bürgerkriegsland geäußert.
Berlin (epd). Nach einer monatelangen Eskalation in Libyen gibt es Hoffnung auf eine Beruhigung des Konflikts. Die Akteure einigten sich am Sonntag bei einem hochrangig besetzten Gipfel in Berlin darauf, das geltende Waffenembargo künftig zu respektieren und keine weiteren Rüstungsgüter in das nordafrikanische Land zu liefern.
Genf/New York (epd). Die UN können die grenzüberschreitenden Hilfslieferungen an Millionen notleidende Menschen in Syrien in abgeschwächter Form fortführen. Der UN-Sicherheitsrat nahm am Freitagabend (Ortszeit) in New York kurz vor Ablauf der Frist eine entsprechende Resolution an.
New York / Genf (epd). Die Gewalt im Nordwesten des Bürgerkriegslandes Syrien treibt immer mehr Zivilisten in die Flucht. Den Vereinten Nationen zufolge sind allein im südlichen Teil der Provinz Idlib seit Mitte Dezember nahezu 300.000 Menschen vertrieben worden.
Essen/Berlin (epd). Bundsaußenminister Heiko Maas (SPD) wirbt für ein sofortiges Ende der Angriffe und eine dauerhafte Waffenruhe in Idlib im Nordwesten Syriens. "Die humanitäre Situation in Idlib ist ohnehin schon katastrophal und verschärft sich durch die Kämpfe immer weiter", sagte er den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Sonntag).