Aus Sicht der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ist der inhaltliche Ansatz des neuen Weißbuchs zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr überholt. Die Erfahrungen zeigen, dass es illusorisch ist, mehr Sicherheit durch Aufrüstung und Militärinterinventionen erreichen zu wollen.
Angesichts der weltpolitischen Situation und der wachsenden Zahl von Konflikten und politischen Krisen hält die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine starke Friedensbewegung für unverzichtbar. „Die politische Situation verlangt, dass die Stimme der Gewaltfreiheit gestärkt wird“, ist AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister überzeugt.
Der deutliche Anstieg deutscher Rüstungsexporte ist auf scharfe Kritik des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, gestoßen.
Abschottung und sicherheitspolitische Maßnahmen sind keine geeignete Antwort auf die Fluchtbewegungen und ihre Folgen. Wenn wir die Herausforderungen und Konflikte, die damit einhergehen, friedlich bewältigen wollen, müssen wir uns gewaltfrei und konstruktiv engagieren.
Die Erinnerung an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren könnte ein Anlass sein, wieder das Gespräch mit Russland zu suchen und neues Vertrauen zwischen Deutschland und Russland aufzubauen.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat sich erneut nachdrücklich für einen Abzug der amerikanischen Nuklearwaffen aus Deutschland und eine weltweite atomare Abrüstung ausgesprochen.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bedeutung der Beratung von Kriegsdienstverweigerern nachdrücklich unterstrichen.
Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Forums Ziviler Friedensdienst hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche (EKD), Renke Brahms, die Bedeutung einer zivilen Konfliktbearbeitung unterstrichen und deren weiteren Ausbau gefordert.
Die evangelische Friedensethik in neuen Konfliktlagen weiterzudenken ist Aufgabe eines Studien- und Konsultationsprozesses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der in der Berliner Französischen Friedrichstadtkirche vorgestellt wurde. Der Konsultationsprozess ist bis 2018 angelegt.
Für die Konzeptionierung, die didaktische Planung, die Durchführung und Nachbereitung des DialogCafés der evangelischen Friedensarbeit auf der Weltausstellung 2017 in Wittenberg sucht der Verein für Friedensarbeit einen Referenten/in als Teamleiter/in.