Wenn auch aufgrund der Corona-Pandemie vieles ausfallen musste, so habe es im vergangenen Jahr doch zahlreiche friedensethische und friedenspolitische Akzente gegeben. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms (Wittenberg), in seinem Bericht bei der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD.
Was ist eigentlich eine gewaltfreie Aktion, was Ziviles Peacekeeping? Wie analysiere ich gemeinsam mit meiner Basisinitiative einen Konflikt? Wie kann gewaltfrei in eskalierte Konflikte eingegriffen werden und was hat das mit Macht zu tun?
Am 26. September 2021 wurde der 20. Deutsche Bundestag gewählt. Dabei spielte auch die Außen- und Sicherheitspolitik eine wichtige Rolle - im Wahlkampf wie auch bei der Bildung der neuen Bundesregierung nach der Wahl.
In einem Kurzfilm erinnert die Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF) an Triererinnen und Trierer, die aus ihrer Heimatstadt in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt wurden. Anlass ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. An diesem Tag im Jahr 1945 hatten Soldaten der sowjetischen Roten Armee die letzten Überlebenden im Lager Auschwitz befreit.
Zu ihrer dreizehnten Tagung wird am 1. und 2. Februar die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD zusammenkommen. Und doch wird es eine Premiere. Denn erstmals treffen sich die Friedensbeauftragten der EKD-Gliedkirchen sowie die Vertreterinnen und Vertreter von EKD, kirchlichen Trägern der Friedensarbeit und damit verbundenen Institutionen aufgrund der Pandemie nur digital.
Nach nun sechs Jahren führt ein Gericht in Kolomyja in der westlichen Ukraine zum zweiten Mal ein Verfahren gegen den Journalisten und Pazifisten Ruslan Kotsaba durch. Er war bereits 2015 verhaftet und wegen "Landesverrats" und "Behinderung der Tätigkeit der Streitkräfte" zu 3½ Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Berufungsgericht hatte ihn freigesprochen.
Atomwaffen sind verboten – ein historischer Tag
Das Verbot ist da! Europaweit feiern Mitglieder von Church and Peace, dass der UNAtomwaffenverbotsvertrag (AVV) am 22. Januar 2021 endlich in Kraft tritt und drängen auf weitere Ratifizierungen.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat in einem Aufruf, der von mehr als 140 Organisationen unterschrieben wurde, ein Stopp der gewaltsamen und illegalen Rückweisungen von Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen und einen freien Zugang aller Menschen zu einem fairen Asylverfahren in der EU gefordert.
Als einen „großen Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt“ hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms (Wittenberg), den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen bezeichnet, der am 22. Januar völkerrechtlich in Kraft tritt.