Mit dem Krieg in der Ukraine ist auch die Kriegsdienstverweigerung wieder zu einem Thema in Politik, Gesellschaft und Kirche geworden. Darauf wies die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) bei ihrer Mitgliederversammlung hin.
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat seit vergangenen Freitag einen neuen Friedensbeauftragten. Die Berufung des kürzlich erst als Pfarrer des Turms der Garnisonkirche in Potsdam angetretenen Dr. Jan Kingreen für das Amt des Friedensbeauftragten der EKBO wurde am 28. April 2023 einstimmig von der Kirchenleitung bestätigt. Bischof Dr.
Für den 15. Mai 2023, den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, rufen 20 Organisationen zu Aktionswochen zum
Schutz für all diejenigen auf, die in Russland, Belarus und der Ukraine den Kriegsdienst verweigern. Eine zentrale Aktion mit
Der erste Friedensbeauftragte des Rates der EKD (2008-2021) Renke Brahms hat das Buch "Allein der Frieden. Friedenstheologische und friedensethische Perspektiven" veröffentlicht.
Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Connection e.V. (Deutschland), der Internationale Versöhnungsbund (IFOR) und die War Resisters’ International (WRI) verurteilen nachdrücklich, dass die russischen Behörden eine große Zahl von Soldaten und Mobilisierten in einer Reihe von Zentren in den von Russland kontrollierten Gebieten der Ukrai
Mit Vorveranstaltungen am 19. April will die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“ auf den kommenden 6. Kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst in Büchel hinweisen. Dort predigt der ehemalige badische Landesbischof Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh am 24.
Vortrag des Friedensbeauftragten auf der Tagung "Vom Krieg zum Frieden" der Martin-Niemöller-Stiftung und des Dietrich Bonhoeffer Vereins e.V. am 24.03.2023 im Augustinerkloster zu Erfurt
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Bundesregierung davor gewarnt, in der ersten Nationalen Sicherheitsstrategie einseitig die militärische Sicherheit zu stärken. Stattdessen sollte sich die Bundesregierung hier zum Ausbau von ziviler Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung verpflichten, fordert der Friedensverband.
Auch nach einem Jahr des verbrecherischen Angriffskrieges durch Russland auf die Ukraine gibt es für Menschen, die das Kämpfen und Töten in dem Krieg verweigern, keine legalen Zugangswege zu Asyl in Europa und Deutschland. PRO ASYL und Connection e.V. fordern deutsche Politiker*innen auf, ihren vollmundigen Versprechungen Taten folgen zu lassen.
Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen für ein Ende des Ukraine-Kriegs gab es am Wochenende in mehr als 30 Städten – ein Bündnis aus 19 Friedensorganisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hatte dazu aufgerufen. Wichtig war bei den Protesten vor allem Empathie für die Opfer des Krieges.