Das Verbot des Palästinenserhilfswerks in Israel sorgt international für Kritik. Ein Ende der Arbeit im Gaza-Streifen könnte die humanitäre Krise in dem Küstenstreifen weiter verschärfen.
Russische Drohnen und Raketen gehören trotz des Abstandes zur Front zum Alltag der Menschen in der ukrainischen Hafenstadt Odessa. Und trotzdem versuchen sie, ihrem Leben nachzugehen. Leidtragende des Krieges sind alle, aber vor allem die Kinder.
München (epd). Der römisch-katholische Bischof von Kiew-Schytomyr, Witalij Krywyzkyj, befürchtet nach Angaben von „Kirche in Not“, dass auch Priester zum Fronteinsatz im Ukraine-Krieg herangezogen werden könnten. „Die ukrainischen Behörden sind sehr säkular eingestellt.
Nürnberg/Bamberg/Würzburg (epd). Nach dem Protest von Stadtchefs gegen die Kürzung ihrer Mittel für Demokratieprojekte hat das Bundesfamilienministerium erklärt, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ habe auch im kommenden Jahr 182 Millionen Euro zur Verfügung.
Eisenach, Wiesbaden (epd). Die Martin-Niemöller-Stiftung in Wiesbaden und der Dietrich-Bonhoeffer-Verein in Voerde am Niederrhein haben sich zusammengeschlossen.
Frankfurt a.M. (epd). Angesichts der humanitären Krise im Sudan fordert das UN-Welternährungsprogramm (WFP) mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft. „Alle Staaten müssen in die Verantwortung genommen werden“, sagte die WFP-Direktorin für globale Lieferketten, Betty Ka, dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Osnabrück (epd). Der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer hat die Kirchen davor gewarnt, den Umgang mit der AfD auf die leichte Schulter zu nehmen.
Die UN warnen vor einem dramatischen Anstieg der Toten, Verletzten und Vermissten im Gaza-Streifen. UN-Hochkommissar Türk prangert insbesondere das Vorgehen des israelischen Militärs im Norden Gazas an.
Nürnberg/Würzburg/Augsburg (epd). Omas gegen Rechts oder ein Kletterkurs für junge Migranten: Städte konnten dafür in den vergangenen zwölf Jahren Gelder aus einem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ verteilen. Aber in ganz Bayern erhielten Gemeinden in den vergangenen Tagen die Hiobsbotschaft, die Förderung gibt es nicht weiter.
Essen, Berlin (epd). Vizekanzler Robert Habeck sieht die Grünen auch angesichts der Befürwortung von Waffenlieferungen an die Ukraine als Friedenspartei. Die Bedingungen des Friedens hätten sich geändert, sagte Habeck in einem Podcast der Essener Funke Mediengruppe. In den 80er Jahren sei Frieden eher durch weniger Waffen möglich gewesen.