Nürnberg (epd). Am Samstag hat ein Bündnis aus mehr als 20 Organisationen in Nürnberg die Anerkennung von Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht gefordert. Laut dem Offenbacher Verein Connection kamen rund 200 Menschen zusammen.
Nach dem Sturz von Assad wird die Diskussion über mögliche Abschiebungen nach Syrien lauter. Hilfswerke und Kirchen warnen vor voreiligen Rückführungen in das Land - sie fordern stattdessen Stabilisierung und Wiederaufbau vor Ort.
Hamburg (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirsten Fehrs, fordert die Freilassung aller Geiseln und eine Waffenruhe im Nahostkrieg.
Rom (epd). Papst Franziskus fordert zum Heiligen Jahr 2025 einen Schuldenerlass für arme Länder. „Ich rufe die internationale Gemeinschaft auf, Maßnahmen zum Erlass der Auslandsschulden zu ergreifen und dabei die Existenz von ökologischen Schulden zwischen Nord und Süd anzuerkennen“, schreibt der Papst in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag (1.
Seit dem Sturz des Assad-Regimes wird in Deutschland wieder verstärkt über den Umgang mit syrischen Geflüchteten diskutiert. Laut Statistischem Bundesamt kommt etwa jeder fünfte Schutzsuchende aus dem Bürgerkriegsland.
Tausende antisemitische Vorfälle in wenigen Jahren und Warnungen vor der AfD: Eine Studie analysiert aktuelle Gefahren für das jüdische Leben in Deutschland. Aus der Bundespolitik kommen erneut Appelle, ein AfD-Verbot zu prüfen.
Aufkleber mit der Aufschrift "Opa war kein Verbrecher" an der Synagoge von Worms, Beschimpfungen als "Judenzigeuner", Morddrohungen in einer Straßenbahn in Dresden: Antisemitismus bedroht Menschen in vielen Formen. Eine Studie nennt neue Zahlen.
Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad ist für die Flüchtlingsbeauftragte der evangelischen Nordkirche, Dietlind Jochims, noch nicht abzusehen, wohin sich das Land bewegt. Sie hoffe auf einen Übergang zu mehr Freiheit und Sicherheit für die Bevölkerung Syriens, sagte Jochims im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad wird es jetzt zunächst um einen geordneten Übergang in Syrien gehen. „Nach vielen Jahrzehnten einer Diktatur lassen sich die Institutionen eines Staates nicht so schnell umbauen“, sagte der Politikwissenschaftler Jan Wilkens von der Universität Hamburg dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Nach dem Sturz des Assad-Regimes setzt das Bundesamt für Migration Asylverfahren für Syrer aus. Unterdessen wird über die mögliche Rückkehr syrischer Geflüchteter debattiert. Zu früh, sagen Regierungsvertreter, Experten und Menschenrechtler.